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Westfälische Wilhelms-Universität Münster

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With with more than 44,500 students, the University of Münster is one of the largest universities in Germany. Thanks to its extensive range of degree programmes, multifaceted research profile, and the atmosphere and quality of life in Münster, the University attracts students and researchers from Germany and around the world.

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Bei der Herstellung von Verbindungen haben Chemikerinnen und Chemiker das grundlegende Ziel, möglichst viele der eingesetzten Substanzen zu nutzen und Abfallprodukte zu vermeiden. Durchbrüche bei der Suche nach solchen Strategien dienen unter anderem dazu, industrielle Innovationen voranzutreiben und Medikamente zu entwickeln. In diesem Zusammenhang haben sogenannte allylische Substitutionsreaktionen durch Katalysatoren aus Übergangsmetallen bereits zu bedeutenden Fortschritten in der Wissenschaft geführt. Dabei bewirken die Katalysatoren, dass in einem Molekül ein Austausch einer Gruppe in allylischer Position, also in direkter Nähe zu einer Kohlenstoff-Kohlenstoff-Doppelbindung, stattfindet.Insbesondere die sogenannte Allylfunktionalisierung durch einen Katalysator,...
Die Entwicklung eines Quantencomputers, der Probleme lösen kann, die klassische Computer nur mit großem Aufwand oder gar nicht meistern – das ist das Ziel, dem derzeit immer mehr Forscherteams auf der ganzen Welt hinterhereifern. Der Grund: Quanteneffekte, die der Welt der kleinsten Teilchen und Strukturen entspringen, ermöglichen viele neue technologische Anwendungen. Als vielversprechende Bauteile, um Quantencomputer zu realisieren, gelten sogenannte Supraleiter, die Informationen und Signale nach den Gesetzten der Quantenmechanik verarbeiten. Ein Knackpunkt supraleitender Nanostrukturen ist jedoch, dass sie nur bei sehr niedrigen Temperaturen funktionieren und daher nur schwer in praktische Anwendungen zu bringen sind.Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der...
So wie unsere linke Hand mit unserer rechten Hand nicht deckungsgleich ist, wenn man sie übereinanderlegt, können auch Moleküle Spiegelbilder haben, die bei Drehung oder Verdrehung nicht überlagert werden. Die beiden Spiegelbilder werden von Chemikern als Enantiomere bezeichnet und die entsprechende Eigenschaft des Moleküls als chiral. Diese Chiralität, ein Wort, das sich aus dem altgriechischen Wort für Hand ableitet, ist wichtig, da es in unserem täglichen Leben präsent ist. So können die Stereoisomere eines Moleküls – also Verbindungen, bei denen das Bindungsmuster gleich ist, die sich aber in der räumlichen Anordnung der Atome unterscheiden – bei der Interaktion mit einem biologischen System unterschiedliche Effekte hervorrufen.Die Stereoisomere eines Medikaments...
Kleiner, schneller, energiesparender – das ist das Ziel, dem die Entwickler von elektronischen Geräten seit Jahren entgegeneifern. Um einzelne Bauteile von Handys oder Computern immer weiter miniaturisieren zu können, gelten derzeit magnetische Wellen als vielversprechende Alternativen zur herkömmlichen Datenübertragung, die mittels elektrischer Ströme funktioniert. Der Grund: Bei immer kleiner werdenden Chips stößt die elektrische Datenübertragung irgendwann an ihre Grenzen, weil Elektronen, die sehr eng aneinander liegen, viel Wärme abgeben – was zu einer Störung der physikalischen Abläufe führen kann.Hochfrequente magnetische Wellen können sich dagegen auch in kleinsten Nanostrukturen ausbreiten und so Informationen übertragen und verarbeiten. Als physikalische...
Strukturiertes Laserlicht kommt bereits heute in vielen Anwendungen vor: Es kann Material präziser schneiden, kleinste Partikel oder Zellkompartimente fangen und bewegen oder eine höhere Datenrate in der nächsten Computer-Generation ermöglichen.Fokussiert man strukturierte Lichtstrahlen durch eine starke Linse, entstehen – ähnlich wie bei einer Lupe als Brennglas – dreidimensionale Lichtstrukturen, die dazu führen, dass sich die Auflösung bei allen Anwendungen enorm verbessert. Derartige intensive Lichtfelder ebneten bereits den Weg zu bahnbrechenden Anwendungen wie der mit dem Nobelpreis ausgezeichneten STED-Mikroskopie.Allerdings konnten diese Nano-Lichtfelder selbst bisher nicht vermessen werden, da sie durch die starke Fokussierung Lichtkomponenten enthalten, die für...
Ein Leben ohne synthetisch hergestellte Verbindungen ist im heutigen Alltag kaum vorstellbar – egal ob Kunststoffe wie PET und Teflon, Medikamente oder Geschmacks- und Aromastoffe. Um entsprechende Moleküle herzustellen, ist die chemische Industrie auf effiziente und nachhaltige Methoden angewiesen. Häufig verwenden Chemiker hierzu Katalysatoren, also Zusatzstoffe, mit denen sie eine chemische Reaktion ermöglichen und steuern können. Wie aber werden solche Reaktionen entdeckt und entwickelt?Hierzu sind viel Wissen und Verständnis gefragt – nicht selten spielt aber auch der Zufall eine entscheidende Rolle. Ein Team um Chemiker der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster (WWU) hat eine Strategie entwickelt, um solche „Zufallstreffer“ in systematischer Art und Weise zu...
Eine Technologie, die wie ein Gehirn funktioniert? In Zeiten von Künstlicher Intelligenz scheint das gar nicht so weit entfernt – zum Beispiel, wenn ein Handy Gesichter oder Sprachen erkennt. Bei komplexeren Anwendungen stoßen Computer jedoch nach wie vor schnell an ihre Grenzen, was unter anderem daran liegt, dass ihre Recheneinheiten und Datenspeicher traditionell voneinander getrennt sind. Folge: Alle Daten müssen hin- und hergeschickt werden. In diesem Punkt ist das Gehirn selbst den modernsten Computern viele Schritte voraus, denn es verarbeitet und speichert Informationen an derselben Stelle: an den Synapsen, Verbindungen von Nervenzellen, von denen es im Gehirn etwa 100 Billionen gibt. Einem internationalen Forscherteam der Universitäten Münster, Oxford und...
Das Verfahren „Airborne Laserscanning (ALS)“, das ein Gelände präzise und berührungsfrei zur Kartierung erfasst und in einem 3-D-Modell darstellt, liefert Archäologen völlig neue Erkenntnisse zu antiken Stätten. Über den Einsatz der neuen "Fernerkundungsmethode" in der antiken Stadt Gerasa (Jordanien), berichten in der Fachzeitschrift PNAS Archäologe Prof. Dr. Achim Lichtenberger von der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster (WWU) und seine dänische Fachkollegin Prof. Dr. Rubina Raja von der Universität Aarhus. Das in der Archäologie Erfolg versprechende ALS-Verfahren ermöglicht vor allem neue Erkenntnisse zur Rekonstruktion antiker Gegebenheiten in dicht besiedelten urbanen Räumen, die sich zugleich rasant entwickeln.Für die Forschungen legten die...
Um seine herausragenden akademischen Beiträge im Bereich der elektrochemischen Energiespeicherung und Energiewandlung zu würdigen, hat die National Taiwan Tech University of Science and Technology (NTUST), Taiwan Tech, Martin Winter zum Ehrenprofessor ernannt. Die feierliche Verleihung wurde durch den Präsidenten der NTUST Prof. Ching-Jong Liao im Beisein von Martin Eberts, Generaldirektor des Deutschen Instituts in Taipei, der deutschen Auslandsvertretung in Taiwan, vorgenommen.In den letzten 25 Jahren hat Winter über 400 Artikel (mit-)verfasst. Seine Forschung zu neuen Materialien, Komponenten und Zelldesigns für Superkondensatoren und Lithium-Ionen-Batterien findet dabei weltweit große Beachtung. So wird er durch das Institute of Scientific Information (ISI,...
Für eine besonders vielversprechende Unternehmensgründung aus der Hochschule hinaus hat die Westfälische Wilhelms-Universität Münster (WWU) den Sybille-Hahne-Gründerpreis in Höhe von insgesamt 32.000 Euro verliehen. Der Preis ging an das Gründerteam des münsterschen Biotechnologie-Start-ups "EVORION Biotechnologies" – Hans Kleine-Brüggeney, Robert Weingarten und Dr. Sebastian Bühren – sowie an Prof. Dr. Bruno Moerschbacher vom Institut für Biologie und Biotechnologie der Pflanzen der WWU. Die drei Unternehmensgründer entwickelten neuartige automatisierte Zellkultur-Systeme zur Analyse seltener Zellen. Für dieses Projekt erhielten die ehemaligen WWU-Studenten 20.000 Euro Preisgeld. Pflanzen-Biotechnologe Bruno Moerschbacher unterstützte die Geschäftsidee - er erhielt...
Die Westfälische Wilhelms-Universität (WWU) Münster und die Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule (RWTH) Aachen erhalten Förderung aus Landesmitteln für das Forschungsprojekt „GrEEn“, das die Erforschung umweltfreundlicher Batterietechnologie in den Fokus nimmt. Prof. Dr. Andreas Pinkwart, Minister für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen, übergab am Dienstag (19. September) in Düsseldorf die Zuwendungsbescheide über insgesamt 3 Millionen Euro. Leistungsstarke Batterien ermöglichen wichtige Fortschritte für eine erfolgreiche Energiewende. In der Produktion von Batteriezellen kommen jedoch Materialien und Prozesse zum Einsatz, die hohe Umweltrelevanz haben. Im Verbundprojekt GrEEn (Grüne...
Forschung über die Fächergrenzen hinweg: Am Exzellenzcluster "Cells in Motion" (CiM) der Universität Münster erhalten zehn neue Projekte eine Förderung in Höhe von insgesamt rund einer Million Euro. Jeweils zwei CiM-Gruppenleiter aus unterschiedlichen Fächern arbeiten gemeinsam an einem Projekt. Sie kommen aus den Disziplinen Biologie, Physik, Chemie, Medizin, Mathematik und Informatik. Die Entscheidung fiel, nachdem ein externes Beratungsgremium mit international renommierten Wissenschaftlern die Projektideen geprüft hatte."Die neu geförderten Projekte zeigen einmal mehr die ganze Bandbreite des Clusters. Forscher aus vielen verschiedenen Fachrichtungen bringen ihre Expertisen ein, um biomedizinische Fragestellungen zu beantworten", sagt Prof. Dr. Lydia Sorokin,...

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