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Bergische Universität Wuppertal erhält 1,86 Millionen Euro für die landesweite Unterstützung weiblicher Gründungen

© Friederike von Heyden

Nordrhein-Westfalen hat herausragende Gründerinnen, die ihre Forschungsergebnisse erfolgreich an den Markt bringen konnten. Die drei Gewinnerinnen des Innovationspreises NRW 2019 zeigen, wie wichtig der Beitrag von Frauen zum Gründungsgeschehen in unserem Land ist. Laut aktuellen Gründungsstatistiken sind Frauen bei Gründungen aus Hochschulen noch deutlich unterrepräsentiert. Um ihren Anteil am Gründungsgeschehen zu erhöhen, hat die Bergische Universität Wuppertal einen Förderbescheid in Höhe von 1,86 Millionen Euro erhalten.

Damit will die Universität ein landesweites Netzwerk „Women
Entrepreneurs in Science“ aufbauen. Die Förderung ist Teil der Initiative „Exzellenz Start-up Center“, mit der die Landesregierung die Gründungen aus den Hochschulen deutlich steigern möchte. Insgesamt stehen dafür bis zu 150 Millionen Euro bereit.

Wirtschaftsminister Prof. Dr. Andreas Pinkwart: „Hochschulen und Forschungseinrichtungen spielen weltweit in den erfolgreichen Start-up Ökosystemen eine herausragende Rolle und sind eine wichtige Quelle innovativer Start-ups. Unsere Förderung zielt darauf ab, dass Exzellenz in der Forschung schneller den Weg in den Markt findet. Mit der Förderung setzen wir landesweit neue Akzente, um den geringen Anteil von Frauen in der Gründerszene zu erhöhen: Mit guten Netzwerken, sichtbaren Vorbildern und einer starken weiblichen Gründerkultur.“

Das Gründungsteam der Bergischen Universität Wuppertal wird um fünf Mitarbeiterinnen ergänzt. Um Studentinnen und Wissenschaftlerinnen aller Hochschulen in Nordrhein-Westfalen zu erreichen, wird das landesweite Netzwerk „Women Entrepreneurs in Science“ gemeinsam mit den NRW-Hochschulen aufgebaut. Ziel ist der Aufbau frauenspezifischer Gründungskulturen und an den Bedürfnissen von Frauen ausgerichteter Unterstützungsleistungen an den Hochschulen. Um landesweit möglichst viele Studentinnen und Wissenschaftlerinnen zu erreichen, werden neue Veranstaltungsformate und Kommunikationsstrategien entwickelt. Die gemeinsamen Aktivitäten im Netzwerk „Women Entrepreneurs in Science“ sowie der Einsatz von mehr Gründungsberaterinnen und Mentorinnen werden weibliche Gründungen künftig systematisch unterstützen. Damit soll ihr Anteil am Gründer-Ökosystem in Nordrhein-Westfalen deutlich gesteigert werden.

Die Jury zum Wettbewerb „Exzellenz Start-up Center“ hat im Januar 2019 empfohlen, über die sechs im Wettbewerb erfolgreichen Universitäten (Aachen, Bochum, Dortmund, Köln, Münster, Paderborn) hinaus auch innovative Einzelprojekte der weiteren Bewerber zu fördern. Zu diesem Kreis zählt die Bergische Universität Wuppertal.

Source: MWIDE

MWIDE.NRW

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