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Luftfahrt: Neue Chancen für den Mittelstand

Neue Chancen in der Luftfahrt erschließen – das ist auch eine Perspektive für den Mittelstand, gerade in der Aachener Region. Wie kleine und mittlere Unternehmen (KMU) den Weg von der innovativen Idee zum konkreten Geschäftsmodell finden können, will ein Netzwerk aus Unternehmen, Verbänden, Hochschulen und Forschungseinrichtungen jetzt im Rahmen des Innovationsprozesses “Moving Mittelstand - Aviation” herausfinden. Zum Auftakt waren mehr als 120 Fachleute ins Kompetenzzentrum Mobilität der FH Aachen (KMAC) gekommen.

Wirtschaft und Wissenschaft kommen zusammen
Der Rektor der FH Aachen, Prof. Dr. Thomas Ritz, betonte, mit dem geplanten Forschungsflugplatz Aachen-Merzbrück eröffne sich eine einzigartige Chance für die Region. Hier könnten Leidenschaft und Wissen zusammengebracht werden, um innovative Ideen in die praktische Anwendung zu bringen: “Hier bewegt sich was!”. Er spüre gerade beim Thema Luftfahrt große Begeisterung – bei den Studierenden ebenso wie bei seinen Kolleg:innen in Forschung und Lehre.

Besichtigung der Labore
Diese Begeisterung konnten die Gäste der Moving-Mittelstand-Veranstaltung live erleben. Drei Labore des Fachbereichs Aerospace und Automotive Engineering öffneten ihre Türen, um Einblicke in aktuelle Entwicklungen zu ermöglichen: das Leichtbaulabor, das Triebwerklabor und der Allradrollenprüfstand.

Exzellente Zukunftsaussichten
Hinrich Hampe, Präsidiumsmitglied des Bundesverbands der Deutschen Luft- und Raumfahrtindustrie e.V. (BDLI), betonte, es gebe exzellente Zukunftsaussichten für die Luftfahrtbranche. Der Markt werde von großen Unternehmen geprägt. Für den Mittelstand biete sich aber die Chance, mit innovativen Technologien, Materialien und Prozessen zu punkten. Konkrete Beispiele sind energieeffiziente Antriebstechnik, Prüf- und Analyselösungen, Instandhaltung sowie Ablauf- und Logistikmanagement.

Gemeinsamer Prozess
In der Auftaktveranstaltung gaben Expertinnen und Experten aus Industrie und Forschung einen kompakten Überblick über Marktpotenziale, zentrale Technologien, Fördermöglichkeiten und Anknüpfungspunkte für Zulieferbetriebe - gerade auch für Unternehmen, die neu in die Branche einsteigen wollen. Der Innovationsprozess wird von den Industrie- und Handelskammern Aachen, Köln und Mittlerer Niederrhein getragen. Neben der FH Aachen sind auch das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V. (DLR) und AeroSpace.NRW beteiligt. Auf Seiten der FH organisierten der Fachbereich Aerospace und Automotive Engineering sowie das Dezernat für Innovationstransfer die Auftaktveranstaltung.

Quelle: FH Aachen