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Neue, Innovative Materialien eröffnen Designern und Architekten neue Dimensionen auf der materials.cologne.

Dr. Thomas Fischer (Materials Alliance Cologne), David Antonin ((DESIGN STUDIO NIRUK) und Dr. Harald Cremer (NMWP.NRW) geben einen Überblick über Neue Materialien. Foto: georg-valerius.de

Am 26.03.2019 trafen sich knapp 120 Teilnehmer zur Zweitauflage der Fachkonferenz in der Industrie- und Handelskammer zu Köln. Material, Farbe und Oberfläche in Design, Architektur, Innenarchitektur und Möbelentwicklung standen dabei im Mittelpunkt.

Nach spannenden Keynotes renommierter Redner wie Professor Paul Böhm (Technische Hochschule Köln) und dem aufstrebenden Designerduo DESIGN STUDIO NIRUK (Hürth) war der Nachmittag den Themenworkshops „Farbe“, „Oberfläche“, „Digitalisierung in Handwerk und Industrie“ und „Innovative Materialien“ gewidmet. In den Workshops haben sich die Teilnehmer interaktiv mit den Themenfeldern befasst.

Der Workshop „Innovative Materialien“ wurde vom Cluster NMWP.NRW gemeinsam mit Martin Beeh, dem Initiator und Projektleiter der materials.cologne inhaltlich gestaltet. Basis für die hohe Qualität des Workshops war aber neben dem exzellenten Clusternetzwerk im Bereich der Neuen Materialien die spannende Zusammensetzung der Moderatoren. So führten Dr. Thomas Fischer (Materials Alliance Cologne) aus wissenschaftlicher Sicht, David Antonin (DESIGN STUDIO NIRUK) als Designer und Dr.-Ing. Harald Cremer (Cluster NMWP.NRW) als Vertreter der Wirtschaft und Bindeglied zur Wissenschaft in die vielschichtige Thematik ein und moderierten Beiträge innovativer Materialhersteller. Mit Leichtbau-Verbundwerkstoffen von SAERTEX, Metallen mit Spezialbeschichtungen der thyssenkrupp Steel Europe AG, Kunststoffen mit individuellen Oberflächenstrukturen von Eschmann Textures und speziellen Materialkombinationen mit Beton wie der mit Glasfasern versetze Lichtbeton von Lucem oder dem mit Kork versetzten CorCrete vom DESIGN STUDIO NIRUK sowie der extrem flexiblen Beleuchtungslösung „LumiCurve“ von OLEDWorks war die Bandbreite der vorgestellten Materialien extrem hoch und ließ keine Wünsche offen. Um neue Potenziale für neue Werkstoffe und Verfahren zu erkennen, arbeiteten die Teilnehmer in Kleingruppen an Lösungsansätzen zum Einsatz der vorgestellten Materialien.

Martin Beeh, der Initiator und Projektleiter, im Résumée zur Konferenz: „Die interessanten Themen der Redner, die Erfahrung der Workshop-Leiter und der spannende Mix der Branchen sowie das Networking haben die Teilnehmer als bereichernd empfunden. Auch die Möglichkeit, Materialhersteller direkt zu treffen und deren Produkte kennenzulernen, kam gut an, dank der Partner aus der Industrie.“

Die dritte Auflage der materials.cologne-Die Konferenz für Design und Innovation ist für März 2020 geplant.

Cluster NMWP.NRW

Der Landescluster NanoMikroWerkstoffePhotonik.NRW handelt im öffentlichen Auftrag mit Sitz in Düsseldorf und entstand 2009 im Rahmen der Exzellenzinitiative der nordrhein-westfälischen Landesregierung zur Stärkung der Position NRWs in den Bereichen...more...