Workshop über den Beginn des Universums
Was geschah kurz nach dem Urknall? Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler auf der ganzen Welt gehen dieser Frage nach, zum Beispiel am Kernforschungszentrum CERN in Genf. Auch Physikerinnen und Physiker der Universität Münster beteiligen sich an dieser Forschung: Sie haben das Experiment „ALICE“ am Large Hadron Collider (LHC) mit aufgebaut und werten die Messdaten aus. Schülerinnen und Schüler ab 15 Jahren haben am 6. März (Freitag) die Gelegenheit, in die Welt der kleinsten Teilchen einzutauchen. Die „International Masterclass“ findet von 9 bis 16.30 Uhr am Institut für Kernphysik der Universität Münster, Wilhelm-Klemm-Straße 9, statt. Die Teilnahme ist kostenlos. Anmeldungen sind bis zum 6. März unter https://indico.uni-muenster.de/event/3929/ möglich.
Im LHC des CERN treffen Blei-Atomkerne mit unvorstellbarer Wucht aufeinander. Dadurch entstehen Bedingungen wie in den ersten Augenblicken des Universums. Der Workshop gibt Einblicke in die Geburtsstunde des Kosmos, in die Grundbausteine der Materie und in die Kräfte, die im Universum wirken. Die Schülerinnen und Schüler bauen Detektoren mit Trockeneis, werten echte Daten aus und diskutieren sie in einer internationalen Videokonferenz – so, wie es in den großen Forschungsverbünden am CERN üblich ist. Die Teilnahme wird für die Schule bestätigt.
Zum Hintergrund: Die International Masterclasses sind ein weltweites Bildungsprogramm, das von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern des CERN angeboten wird. In diesem Jahr beteiligen sich etwa 225 Forschungseinrichtungen und Universitäten in 60 Ländern. Mehr als 13.000 Personen nehmen an den verschiedenen Terminen im Frühjahr teil.
Links zu dieser Meldung
Anmeldungen und Informationen zur „International Masterclass“ am Institut für Kernphysik
Webseite der „International Masterclasses“
