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Forschende vergleichen Proteinentfaltung innerhalb von Zellen

Simon Ebbinghaus und Mailin Becker (rechts) haben ein neues bildgebendes Verfahren entwickelt. © Lehrstuhl für Biophysikalische Chemie

Eine neue Methode erlaubt es, die Stabilität von Proteinen an verschiedenen Orten innerhalb derselben Zelle zu messen. Das wirft mehr Licht auf die Entstehung neurodegenerativer Krankheiten.

Verklumpte Proteinansammlungen in Zellen werden mit der Entstehung von Erkrankungen wie Alzheimer und Parkinson in Verbindung gebracht. In bestimmten Bereichen von Zellen, den sogenannten membranlosen Organellen, findet man sie häufiger als an anderen Orten. Begünstigen diese Organellen also die Verklumpung? Oder schützen sie die Zelle, indem sie solche Aggregate vorübergehend aufnehmen? Dieser Frage gingen Prof. Dr. Simon Ebbinghaus und Mailin Becker von der Ruhr-Universität Bochum mit der neuen Methode „confocal Fast Relaxation Imaging“, kurz cFReI, nach, die sie eigens entwickelt haben. Sie berichten in der Zeitschrift PRX Life vom 16. Juli 2026.

Ausführliche Presseinformation

Ruhr-Universität Bochum

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