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Ruhr-Universität Bochum

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Located in the heart of Europe in the dynamic metropolitan region of the Ruhrgebiet, RUB with its 20 faculties is home to over 43,000 students from over 130 countries.

RUB owes its success in research to the close links between the disciplines on campus, which enable it to respond flexibly to current research questions. This approach makes RUB a place of top international research, which is integrated into the worldwide network of the most powerful scientific institutions in its priority areas.

RUB students also benefit from this success in science, as they are involved in research from the very beginning thanks to the principle of research-based learning. Talents can develop here; the RUB makes sure of this with numerous programs that promote individual development at every stage of the career path. This commitment also extends beyond the boundaries of the scientific system: industry and transfer do not remain abstract topics during their studies, but students with an entrepreneurial spirit can try themselves out. Cooperation with industry for mutual benefit strengthens RUB and the region.

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Im Gegensatz zu metallischen Magneten könnten Magnete aus organischen Molekülen leicht, transparent, biegsam oder flüssig sein. Normalerweise sind sie allerdings instabil. Neue Moleküle mit magnetischen Eigenschaften hat ein Team des Exzellenzclusters Ruhr Explores Solvation an der Ruhr-Universität Bochum erzeugt. Anders als viele frühere organische Magnete waren die Moleküle auch in Anwesenheit von Wasserstoff und Sauerstoff stabil. Ihre magnetischen Eigenschaften blieben bis zu minus 110 Grad Celsius erhalten – was für diese Verbindungen relativ warm ist. Gemeinsam mit Kollegen von der Russischen Akademie für Wissenschaften in Chernogolovka beschreibt das Team um Prof. Dr. Wolfram Sander, Lehrstuhl für Organische Chemie II, die Ergebnisse in der Zeitschrift...
Elektrochemische Zellen helfen unter anderem dabei, CO2 zu recyceln. Die katalytischen Oberflächen nutzen sich dabei allerdings ab. Wie man sie mithilfe eines extremen Plasmas im Wasser auf Knopfdruck regenerieren könnte, untersucht das Team des Sonderforschungsbereichs 1316 „Transiente Atmosphärendruckplasmen: vom Plasma zur Flüssigkeit zum Festkörper“ an der Ruhr-Universität Bochum (RUB). Mit optischer Spektroskopie und Modellierung konnten sie solche Unterwasserplasmen, die nur wenige Nanosekunden bestehen, erstmals umfassend untersuchen und somit auch die Bedingungen während der Plasmazündung theoretisch beschreiben. Sie berichten in der Zeitschrift Plasma Sources Science and Technology vom 4. Juni 2019. Plasmen sind ionisierte Gase: Sie entstehen bei Energiezufuhr...
Im Universitätsforum Ost der Ruhr-Universität Bochum (RUB) eröffnet am 18. Juni 2019 ein neues Lern- und Forschungslabor: der Think Space.In diesem Raum können sich Studierende spielerisch dem Thema Unternehmensgründung annähern und erfahren dabei, mit welchen Unsicherheiten Gründerinnen und Gründer zu tun haben. Wie gehe ich mit knappen finanziellen Ressourcen um? Wie löse ich Konflikte im Gründerteam? Und wie gehe ich mit Herausforderungen unter Zeitdruck um? In dem Simulationsraum lösen Studierende thematische Rätsel; das Spielkonzept lehnt sich dabei an das der Escape Rooms an. Das sind Spielräume, aus denen sich Teams herausspielen, indem sie gemeinsam Rätsel lösen.Zusammen mit dem Bochumer Escape-Room-Anbieter Think Square haben Projektleiterin Prof. Dr. Uta...
Die Mikrostruktur von Metallen beeinflusst Eigenschaften wie die Haltbarkeit und Verformbarkeit von Materialien. Eine besondere Rolle spielen dabei Korngrenzen, an denen Materialbereiche unterschiedlicher räumlicher Orientierung aneinandergrenzen. Durch die mathematische Modellierung der Vorgänge an diesen Korngrenzen will ein Forschungsteam der Ruhr-Universität Bochum (RUB) dazu beitragen, Materialien schneller zu optimieren. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft fördert das Projekt „Efficient sampling and parametrization of the grain boundary geometry and composition space: atomistic simulation meets statistical methodology“ am Lehrstuhl für Stochastik der Fakultät für Mathematik und am Interdisciplinary Centre for Advanced Materials Simulation, kurz Icams, mit rund...
Eine neue Methode, um seltene und teure Katalysatoren möglichst sparsam verwenden zu können, haben Forscherinnen und Forscher der Ruhr-Universität Bochum und des Fritz-Haber-Instituts Berlin entwickelt. Sie schlossen ein Edelmetallsalz in winzige Mizellen, also äußere Hüllen, ein und ließen diese auf einer Kohlenstoffelektrode einschlagen, wodurch die Oberfläche mit Nanopartikeln des enthaltenen Edelmetalls Gold beschichtet wurde. Gleichzeitig konnte das Team genau analysieren, wie viel des Metalls abgeschieden wurde. Anschließend zeigten die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, dass die so beschichtete Elektrode effizient die Sauerstoffreduktion katalysieren konnte, welche der limitierende chemische Prozess in Brennstoffzellen ist.Das Verfahren beschreibt das Team...
Ein neues Konzept für den ultraschnellen Datentransfer über Glasfaserkabel haben Ingenieure der RUB entwickelt. In herkömmlichen Systemen schickt ein Laser Lichtsignale durch die Kabel, und die Information ist in der Modulation der Lichtintensität codiert. Physikalische Grenzen verhindern, dass das viel schneller als mit einer Frequenz von 40 Gigahertz erfolgen kann. In der internationalen Top-Zeitschrift „Nature“ vom 3. April 2019 beschreibt ein Bochumer Team, wie mit Halbleitertechnik Frequenzen von 200 Gigahertz und mehr erreicht werden könnten. Die Forscher vom Lehrstuhl Photonik und Terahertztechnologie kooperierten mit Kollegen aus Ulm und Buffalo.Das Bochumer Konzept könnte nicht nur eine wesentlich schnellere Datenübertragung ermöglichen, sondern dabei auch noch...
2D-Materialien sind aus einzelnen Atomlagen aufgebaut und sollen ungeahnte Anwendungen für Mikroelektronik und Elektroniksysteme erschließen. Um sie zu erforschen, bekommt die RUB ein Clustertool, das unterschiedliche Prozesse in einer Vakuumanlage vereint und so einzigartige Prozessabläufe für 2D-Materialien ermöglicht. Das Labor namens „Pict2Des“ ist eines von zwölf in Deutschland, die das Bundesministerium für Bildung und Forschung fördert. Rund 4 Millionen Euro fließen dafür an die RUB. Am 5. Februar 2019 findet das Kickoff des Projekts in Aachen statt. Im Sommer 2020 soll das Labor in Betrieb gehen. Vorteile und Herausforderungen dünner Schichten Aus einzelnen Atomlagen aufgebaute und nanostrukturierte Materialien erlauben neue Bauelemente für Mikro- und Optoelektronik sowie...
Enzyme als Biokatalysatoren können in Brennstoffzellen ebenso effizient arbeiten wie teure Edelmetallkatalysatoren. Bislang sind die Enzyme, Hydrogenasen genannt, jedoch nicht für technologische Anwendungen geeignet, weil sie instabil sind, wenn sie mit Sauerstoff in Kontakt kommen. RUB-Forscher haben gemeinsam mit Kollegen einen neuen Mechanismus entwickelt, um die Enzyme vor Sauerstoff zu schützen. In der renommierten Fachzeitschrift Nature Communications vom 10. September 2018 beschreibt das Team um Dr. Adrian Ruff und Prof. Dr. Wolfgang Schuhmann vom RUB-Zentrum für Elektrochemie die Ergebnisse. Funktionstüchtige Biobrennstoffzelle gebautDie Gruppe baute ein Sauerstoffentfernungssystem um die stromproduzierende Elektrode herum. Es beinhaltet zwei Enzyme, die Sauerstoff mithilfe von...
Die Erkenntnisse könnten künftig helfen, Kohlendioxid einzusparen. Für die industrielle Produktion von Chlor kommen seit einiger Zeit Elektroden zum Einsatz, die weniger Strom verbrauchen als herkömmliche Verfahren. Die Methode erfordert Sauerstoff, der in heiße, hoch konzentrierte Natronlauge eingeleitet wird – worin er schlecht löslich ist. Es ist bisher unklar, wie die industriellen Stromdichten unter diesen Bedingungen erreichbar sind.„Die Elektroden werden seit Jahren industriell eingesetzt, aber man versteht nicht, warum sie überhaupt funktionieren können“, erklärt Wolfgang Schuhmann vom RUB-Zentrum für Elektrochemie und Mitglied im Exzellenzcluster Resolv.Wolfgang Schuhmann, Alexander Botz, Denis Öhl und weitere Kollegen der RUB und der Technischen...
Scheinbar einfache Fragen zur Wasserhülle von geladenen Teilchen sind lange Zeit unbeantwortet gewesen. Bis diese neue Technik kam.Geladene Teilchen sind in wässrigen Lösungen stets von einer Hülle aus Wassermolekülen umgeben. Vieles über die Natur dieser sogenannten Hydrathülle ist jedoch noch unverstanden. Mit der Terahertz-Spektroskopie haben Bochumer Chemikerinnen und Chemiker neue Einblicke gewonnen, wie ein Ion die Wassermoleküle in seiner Umgebung beeinflusst. Einen Überblick über die Erkenntnisse aus den Experimenten geben Prof. Dr. Martina Havenith, Dr. Gerhard Schwaab und Dr. Federico Sebastiani vom Lehrstuhl für Physikalische Chemie II der Ruhr-Universität Bochum (RUB) in der Zeitschrift Angewandte Chemie vom 18. Juli 2018.„Die Hydrathülle von Ionen ist äußerst wichtig für das...
Neue hocheffiziente Quellen für Lichtwellen im Terahertz-Bereich zu finden ist das Ziel von Prof. Dr. Clara Saraceno von der Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik der RUB. Bei ihrer Forschung wird sie mit einem Starting Grant des European Research Council (ERC) unterstützt. Die Förderung von rund 1,4 Millionen Euro ist auf fünf Jahre angelegt. Bahnbrechende Einblicke„Wenn es uns gelingt, solche unkonventionellen Lichtquellen zu finden, die hochenergetische Strahlung im Terahertz-Bereich aussenden, wäre das bahnbrechend für viele Forschungsfelder in der Chemie, der Physik und der Biologie“, erklärt Clara Saraceno. Terahertz-Strahlung wird im RUB-Exzellenzcluster Ruhr explores solvation, kurz Resolv, bereits eingesetzt, um die Interaktionen von...
Wasserstoff- und KunststoffproduktionNeuer Katalysator mit Doppelfunktion Die Kunststoffproduktion mit diesem Katalysator wäre nachhaltig und würde gleichzeitig den potenziellen Energieträger Wasserstoff entstehen lassen. Chemiker der Ruhr-Universität Bochum (RUB) haben einen neuen kostengünstigen Katalysator für die Kunststoffproduktion entwickelt. Er setzt ein Bioraffinerieprodukt in einen Ausgangsstoff für die Synthese von Kunststoffen um, die eine nachhaltige Alternative zum weit verbreiteten PET darstellen könnten. Gleichzeitig kann in der Reaktion der potenzielle Energieträger Wasserstoff gebildet werden. Das Team um Dr. Stefan Barwe und Prof. Dr. Wolfgang Schuhmann vom Bochumer Zentrum für Elektrochemie kooperierte für die Studie mit dem...
Katalysatoren sollten möglichst stabil, effizient und für bestimmte Anwendungen anpassbar sein. All das ermöglicht diese Bochumer Entwicklung. Neue chemische Verbindungen, die Katalysatoren effizienter machen, hat ein Team vom Lehrstuhl für Anorganische Chemie II der Ruhr-Universität Bochum entwickelt. Die neue Klasse an sogenannten Phosphan-Liganden sorgt mit ihren elektronischen und räumlichen Eigenschaften dafür, dass Katalysatoren aktiver und stabiler sind. In der Zeitschrift „Angewandte Chemie“ beschreiben Forscherinnen und Forscher um Prof. Dr. Viktoria Däschlein-Gessner, wie die neuen Liganden auf Gold-Katalysatoren wirken. Die Gruppe geht davon aus, dass sich die Ergebnisse auf andere Katalysatoren übertragen lassen und dass die bereits zum Patent...
The second Materials Chain International Conference, MCIC 2018, will take place from November 12 to November 14 2018 in Bochum, Germany. The conference will highlight recent trends in materials science and production technology by giving insight into current top-class research and future prospects in this area. It functions as a platform for connecting materials research across borders and boundaries – covering the complete materials chain from basic research on materials to applied technologies and from the fundamental description of materials on the atomic scale to the properties of technical components and their manufacturing.Topics and sessions Key research topics addressed by MCIC 2018 will be: Adaptive and Smart Materials,Energy Conversion and...
Das Bochumer Institut für Materialsimulation feiert. Die Bilanz fällt beeindruckend aus. Ihre Forschung hilft, Werkstoffe besser zu verstehen und neue Werkstoffe zu entwickeln – nur durch Simulation am Hochleistungsrechner. Seit zehn Jahren arbeitet das Interdisciplinary Centre for Advanced Materials Simulation, kurz Icams, an der Ruhr-Universität Bochum (RUB) mit Simulationsmethoden über verschiedene Zeitskalen hinweg ebenso wie über verschiedene Größenskalen – vom Atom bis zum Werkstoff. 2008 gegründet, zieht das Institut nun Bilanz und feiert sein Jubiläum. TerminDas internationale Symposium „10 Years Icams“ findet vom 25. bis 27. Juni 2018 im Veranstaltungszentrum der RUB statt (Mensagebäude, Ebene 04). Vertreter der Medien und alle Interessierten sind...
Nanopartikel stehen im Mittelpunkt der Arbeit von Kristina Tschulik. Elektrochemische Prozesse besser zu verstehen ist das Ziel von Prof. Dr. Kristina Tschulik, Leiterin der Arbeitsgruppe Elektrochemie und nanoskalige Materialien und Inhaberin des Lehrstuhls für Analytische Chemie II der Ruhr-Universität Bochum (RUB). Für ihre Beiträge zur Grundlagenforschung wurde sie am 29. Mai 2018 mit der Hellmuth-Fischer-Medaille 2018 der Dechema-Gesellschaft für Chemische Technik und Biotechnologie ausgezeichnet. Von Nanopartikeln zu BrennstoffzellenDie Medaille erhält sie für ihre herausragenden Beiträge zur Untersuchung elektrochemischer Prozesse an Nanopartikeln und zur Nutzung von Magnetfeldern in elektrochemischen Prozessen. Die Partikel, die Kristina Tschulik untersucht, sind...
Wie die Kombination zweier hochauflösender Methoden neue Einsichten in die Funktionsweise von Zellen ermöglicht. Wissenschaftler der Ruhr-Universität Bochum (RUB) haben erstmals zwei mikroskopische Methoden kombiniert, die sowohl die Oberfläche einer Zelle als auch die Verteilung eines Proteins in der Zelle mit einer Auflösung im Nanometerbereich sichtbar machen können. Die Verfahren können für lebende Zellen eingesetzt werden. Das eröffnet zum Beispiel die Möglichkeit, Grundlagen der Bildung von Krebsmetastasen oder der Wirkung bestimmter Medikamente genau zu untersuchen. Über ihre Ergebnisse berichten die Wissenschaftler der Arbeitsgruppe Nanoskopie des Rubion, der Zentralen Einrichtung für Ionenstrahlen und Radionuklide der RUB, in der renommierten Zeitschrift ACS Nano vom...
Wie die Kombination zweier hochauflösender Methoden neue Einsichten in die Funktionsweise von Zellen ermöglicht. Wissenschaftler der Ruhr-Universität Bochum (RUB) haben erstmals zwei mikroskopische Methoden kombiniert, die sowohl die Oberfläche einer Zelle als auch die Verteilung eines Proteins in der Zelle mit einer Auflösung im Nanometerbereich sichtbar machen können. Die Verfahren können für lebende Zellen eingesetzt werden. Das eröffnet zum Beispiel die Möglichkeit, Grundlagen der Bildung von Krebsmetastasen oder der Wirkung bestimmter Medikamente genau zu untersuchen. Über ihre Ergebnisse berichten die Wissenschaftler der Arbeitsgruppe Nanoskopie des Rubion, der Zentralen Einrichtung für Ionenstrahlen und Radionuklide der RUB, in der renommierten...
Die atomaren Details des Transports von Molekülen durch biologische Membranen konnte ein Forscherteam der Ruhr-Universität Bochum (RUB) aufklären. Mit Computersimulationen und spektroskopischen Experimenten gelang der Einblick in die Arbeit der sogenannten ABC-Transporter. Diese Proteine spielen eine wichtige Rolle bei Resistenzen von Tumorzellen und Bakterien gegen Medikamente. Die Forscherinnen und Forscher um Prof. Dr. Lars Schäfer und Prof. Dr. Enrica Bordignon, die im Exzellenzcluster Ruhr Explores Solvation, kurz Resolv, zusammenarbeiten, berichten im Journal of the American Chemical Society vom 16. März 2018.„ABC-Transporter sind faszinierende biologische Nanomaschinen“, sagt Lars Schäfer, Leiter der Arbeitsgruppe Molekulare Simulation. Diese Proteine koppeln die...
Schon Spuren von Sauerstoff können molekularen Katalysatoren in Brennstoffzellen den Garaus machen. Daher sind diese der Natur nachempfundenen Katalysatorsysteme, die hocheffizient und kostengünstig sind, bisher kaum anwendbar. Einem Forscherteam der Ruhr-Universität Bochum (RUB) ist es in Zusammenarbeit mit Forschern des Max-Planck-Instituts für Energiekonversion in Mülheim und einer Gruppe des Pacific Northwest National Laboratory in Washington, USA, gelungen, einen solchen Katalysator mit einem Selbstverteidigungsmechanismus gegen Sauerstoff auszustatten. Über ihre Arbeit berichten sie in Nature Communications vom 28. Februar 2018. Alternative für teure MaterialienWasserstoff gilt als einer der vielversprechendsten alternativen Energieträger zur zukünftigen...
Eines Tages könnten Quantenpunkte die Informationseinheit für Quantencomputer bilden. Noch gibt es viel über sie zu erforschen. Forscher der RUB und der Universität Duisburg-Essen haben neue Erkenntnisse über Quantenpunkte gewonnen. Dabei handelt es sich um kleine Inseln in Halbleitern, in die sich einzelne Elektronen einsperren lassen. Sie könnten eines Tages die Informationseinheiten in Quantencomputern bilden.Durch fein justiertes Einstellen der Halbleiter-Eigenschaften erzeugten die Physiker besondere langlebige Energiezustände im Inneren der Quantenpunkte, die normalerweise zu instabil sind, um vermessen zu werden. Die Ergebnisse sind im Journal „Physical Review B“ vom 15. Januar 2018 veröffentlicht. Elektronen besetzen bestimmte EnergieniveausQuantenpunkte...
Selbst wenn es darum geht, ein großes Blech zu einem Autodach zu formen, spielen Prozesse auf der Ebene weniger Mikrometer eine Rolle. Wie die Mikrostruktur eines Werkstoffs dessen makroskopische Eigenschaften bestimmt, erforschen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Universitätsallianz (UA) Ruhr. Das Team aus Bochum, Dortmund und Duisburg-Essen hat unter anderem ein Modell entwickelt, mit dem sich basierend auf der Mikrostruktur voraussagen lässt, wie sich ein Material bei Verformung verhalten wird, etwa ob es besonders biegsam ist oder ob es sich an allen Stellen gleich stark verformt. Über das Projekt berichtet das Wissenschaftsmagazin Rubin der Ruhr-Universität Bochum.Umformprozesse sind in der Industrie Alltag. In bislang existierenden Modellen, die...
Es klingt nach Science-Fiction, was die Forscherinnen und Forscher des neuen Sonderforschungsbereichs mit dem Kurztitel „Marie“vorhaben: Sie wollen eine fliegende Plattform entwickeln, die selbstständig eine dreidimensionale Repräsentation des umgebenden Raums erzeugen kann. Film-Liebhabern könnte diese Technik aus dem Streifen „Prometheus“ bekannt vorkommen, in dem Roboterkugeln durch Höhlengänge flitzen, autonom die Umgebung scannen und die Daten in Echtzeit an ein Raumschiff übertragen, wo sie als 3D-Karte angezeigt werden.In Wirklichkeit soll das Ganze mittels Radar und Laser funktionieren. Nützlich könnte die Technik zum Beispiel sein, um bei einem Brand herauszufinden, was die Feuerwehrleute hinter den Rauchwolken im Gebäude erwartet. Das System soll nicht nur...
Kohlenstoff zeigt Quanteneffekte Es ist, als würde ein Tiger seinen Käfig verlassen, obwohl der Zaun zu hoch ist, um darüber zu springen.Chemiker der Ruhr-Universität Bochum haben einen neuen Beleg dafür gefunden, dass sich Kohlenstoffatome nicht nur wie Teilchen, sondern auch wie Wellen verhalten können. Diese quantenmechanische Eigenschaft ist für leichte Teilchen wie Elektronen oder Wasserstoffatome hinreichend bekannt. Nur selten haben Forscher hingegen den Welle-Teilchen-Dualismus für schwere Atome wie Kohlenstoff beobachtet. Das Team um Prof. Dr. Wolfram Sander und Tim Schleif vom Lehrstuhl für Organische Chemie II berichtet gemeinsam mit Prof. Dr. Weston Thatcher Borden, University of North Texas, in der Zeitschrift Angewandte Chemie.„Unser Ergebnis ist eines von...
Die Methode der Bochumer Chemiker ist so einfach wie eine Autotürzu lackieren. Sie könnte neue Katalysatoren für die Industrie einsatzfähig machen. RUB-Chemiker haben eine neue Methode erfunden, um pulverförmige Katalysatoren dauerhaft auf Elektroden zu befestigen. Solche Nanopartikel-Katalysatoren sind besonders effizient, weil die kleinen Teilchen eine große Oberfläche bieten, an der die gewünschte chemische Reaktion stattfinden kann.Viele Nanopartikel-Katalysatoren könnten industriell interessant sein, zum Beispiel für die Wasserstoffproduktion. Genutzt werden sie bislang aber nicht, weil sie einfach nicht lang genug auf den Elektroden halten – zumindest wenn sich die Elektroden in alkalischen Lösungen befinden und einer starken Gasentwicklung ausgesetzt sind....
Ihre extreme Härte macht metallische Gläser als Werkstoff interessant, wenn man ihre Sprödigkeit in den Griff bekommt.Metallische Gläser bieten sich wegen ihrer besonderen Härte als Werkstoff an. Allerdings sind sie auch besonders spröde und damit bruchanfällig. Bochumer Forscher am Interdisciplinary Centre for Advanced Materials Simulation (ICAMS) wollen jetzt gemeinsam mit Kollegen aus Münster die Ursachen der Bruchanfälligkeit dieser Werkstoffe im Detail verstehen, um Strategien für eine bessere Nutzung entwickeln zu können. Dabei werden sie von der Deutschen Forschungsgemeinschaft mit insgesamt rund 700.000 Euro gefördert.Materialien ohne kristalline OrdnungDer Begriff Glas steht für Materialwissenschaftler für ein Material ohne kristalline Ordnung. Ähnlich wie bei einer Flüssigkeit...
Bei der Herstellung von Wasserstoff aus Wasser herrschen chemisch aggressive Bedingungen. Das verschleißt die verwendeten Katalysatoren. Praktisch wäre es, wenn sie sich selbst regenerieren würden. Einen Katalysator mit selbstheilenden Eigenschaften haben Chemiker am Zentrum für Elektrochemie der Ruhr-Universität Bochum entwickelt. Unter den anspruchsvollen Bedingungen der Wasserelektrolyse zwecks Wasserstoffproduktion regeneriert sich das Katalysatormaterial von alleine, solange die dafür notwendigen Bestandteile in der Elektrolytlösung vorliegen. Über diesen innovativen Ansatz berichtet ein Team um Stefan Barwe, Prof. Dr. Wolfgang Schuhmann und Dr. Edgar Ventosa vom Bochumer Lehrstuhl für Analytische Chemie in der Zeitschrift „Angewandte Chemie International...
Seit über zehn Jahren haben die Ruhrgebietsuniversitäten eine Adresse in New York City. Dort präsentieren sie sich in bester Gesellschaft. Peter Rosenbaum ist seit 2014 Leiter des gemeinsamen Verbindungsbüros der Universitätsallianz Ruhr (UA Ruhr) in New York. Von den drei Verbindungsbüros, die die UA Ruhr auf verschiedenen Kontinenten unterhält, ist New York der älteste Standort. Er wurde bereits 2004, also drei Jahre vor Gründung der UA Ruhr, eingerichtet.Herr Rosenbaum, was können Sie in New York für Studierende und Forschende der UA Ruhr tun? Im Laufe der Jahre hat das Büro zahlreiche Kontakte zu akademischen Institutionen in den USA und Kanada geknüpft und neue Partnerschaften angestoßen, etwa zur Rutgers University, der University of Virginia und der...
Kohlenstoff ist ein unverzichtbarer Rohstoff – ihn umweltfreundlich zu gewinnen und zu recyceln ist das Ziel der Forschung an der Ruhr-Universität Bochum. Dafür gibt es jetzt Verstärkung. Die Kohlenstoffforschung an der Ruhr-Universität Bochum (RUB) erhält in den kommenden sieben Jahren Verstärkung durch die Stiftungsprofessur „Carbon Sources and Conversion“ (Kohlenstoffquellen und -umwandlung) des Energiekonzerns RWE.Die Professur wird in Zusammenarbeit mit dem Fraunhofer-Institut für Umwelt-, Sicherheits- und Energietechnik Umsicht, Oberhausen, an der Fakultät für Maschinenbau eingerichtet und soll das Research Department „Closed Carbon Cycle Economy“ (CCCE) verstärken. Hauptziel ist es, alternative heimische und regenerative Quellen für Kohlenstoff als...
<p><strong>Das Exzellenzcluster RESOLV wird mit einer universitätsübergreifenden Professur gestärkt – die Lösungsmittelforschung wird dadurch im Bereich der Laserspektroskopie ausgebaut. </strong></p><p>Innerhalb der Universitätsallianz Ruhr (UA Ruhr) wird der gemeinsame Forschungsschwerpunkt Solvation Science weiter gestärkt. Mit knapp einer Million Euro gestaltet das Mercator Research Center Ruhr (MERCUR) die Professur von Martina Havenith-Newen zu einer standortübergreifenden UA-Ruhr-Professur aus. In der UA Ruhr soll damit eine technologische Plattform aufgebaut werden, um neue laserspektroskopische Verfahren zu entwickeln.</p><p>Prof. Dr. Martina Havenith-Newen ist Sprecherin des Exzellenzclusters RESOLV – kurz für „Ruhr...
Es ist eine große Herausforderung für unsere Gesellschaft, Energie effizient zu produzieren und zu speichern – etwa für implantierte medizinische Systeme. So könnte ein Biosystem beide Aufgaben auf einmal übernehmen. Forscher haben ein Hybrid aus Brennstoffzelle und Kondensator auf Biobasis entwickelt. Mithilfe enzymatischer Prozesse generiert der sogenannte Biosuperkondensator effizient Energie und speichert diese auch. Der Trick: Die Enzyme sind in ein stabiles Polymergel eingebettet, das eine große Energiemenge speichern kann. In der Zeitschrift „Angewandte Chemie“ beschreiben die Wissenschaftler der Ruhr-Universität Bochum und der schwedischen Universität Malmö ihre Entwicklung. Gesellschaftliche HerausforderungEnergie zu gewinnen und mit möglichst geringen...

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