Mit KI zu hochpräzisen Kompositbauteilen
Durch die hohen Aufwände in der Inspektion &
Nachbesserung sind Kompositbauteile immer noch viel zu teuer. Icy 3D schafft
eine vollautomatisierte Inspektionslösung die High-Tech-Materialen präzise,
einfach, großflächig und schnell vermisst.
Klassische Materialien wie Stahl und Aluminium werden in High-Tech-Bauteilen zunehmend durch modernen Verbundalternativen, wie beispielsweise Carbonfasern, ersetzt. Es ergeben sich durch deren Einsatz diverse Vorteile bei Gewicht, Größe und Verschleiß. Vergleicht man hingegen den Herstellungsaufwand, wird offensichtlich, dass man noch Jahrzehnte von den ausgereiften Verarbeitungsprozessen klassischer Materialien entfernt ist. Die Inspektion und Nachbesserung eines Kompositbauteils dauert häufig doppelt so lange wie dessen Herstellung. Entsprechend gestalten sich die initialen Kosten beim Einsatz moderner Komponenten um ein Vielfaches teurer.
Geschäftsfelder, in denen bspw. das Gewicht einen großen Kostenfaktor darstellt, profitieren unmittelbar von einer Investition in die High-Tech-Materialien. Ein Beispiel hierfür ist die Verwendung von Carbonfasermatten im Flugzeugbau. Das eingesparte Gewicht reduziert die Treibstoffkosten. Je länger also ein Flugzeug im Einsatz ist, desto mehr Gewinn ergibt sich aus der Investition. Es entsteht eine Symbiose zwischen Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit.
Attraktive
High-Tech-Bauteile
Auch wenn der Einsatz von High-Tech-Materialien stoisch voranschreitet,
gibt es leider noch viel unausgeschöpftes Potential. Die Langzeitbenefits
liegen auf der Hand, aber Hersteller und Kunden werden durch die hohen
Initialkosten abgeschreckt. Das erklärt auch die seit Jahren anhaltende
Wachstumsrate von lediglich ~6,5% der Branche. Will man High-Tech-Bauteile für
weitere Anwendungsfelder attraktiv machen, müssen die Herstellungskosten durch
Automatisierung, insbesondere bei der Inspektion, gesenkt werden. Das
ermöglicht es, Schwachpunkte und Fehlerquellen in den Herstellungsverfahren zu
identifizieren und auszubessern. Gleichzeitig reduziert es die
Herstellungsdauer und den anfallenden Ausschuss.
Herausforderungen für
Messsysteme
Die Vermessung von Kompositbauteilen gestaltet sich oftmals herausfordernd,
weil kombinierte Materialeigenschaften in einem einzigen Bauteil
zusammenkommen. Das Spektrum der resultierenden Anforderungen ist für
klassische Messsysteme nicht abdeckbar. Ein Beispiel zeigt sich an
Carbonfasern. Das Material ist zugleich sehr dunkel und stark reflektierend.
Ersteres bedarf einer intensiven Beleuchtung. Letzteres hingegen führt zu
Streuung oder Überbelichtung in Sensoren. Es fehlen einfache und schnelle
Automatisierungslösungen. Entsprechend wird häufig noch auf Stichprobenprüfungen
durch Experten zurückgegriffen. Die Möglichkeiten für flächendeckende
Echtzeit-Prüfungen sind damit stark begrenzt. Zusätzlich müssen bei
Kompositmaterialien feinste Details ausgewertet werden, z.B. die Orientierungen
der einzelnen Fasern. Die benötigten Auflösungen liegen hier unter 5µm. Die bei
Großbauteilen hierfür anfallenden Datenmengen verschieben die
Auswertungsmöglichkeiten für viele Hersteller aus dem In-Process in den
Post-Process Bereich. Fehlende Echtzeitverarbeitung bedeutet, dass Bauteile
erst nach der Herstellung als Defekt erkannt werden können und ggf. vollständig
entsorgt werden müssen. Werden hingegen klassische Echtzeitverfahren
eingesetzt, können potentielle Defekte nicht erkannt werden. Das Resultat
bleibt identisch. Die Anforderungen an neue Lösungen sind immens.
Qualität durch
High-Performance
Was der Markt braucht, sind folglich neue, einfache Echtzeitverfahren, die
in puncto Qualität und Bauteilgrößen keine Kompromisse eingehen, gleichzeitig
aber mit den Kostenstrukturen klassischer Messsysteme konkurrieren können. Die
notwendigen Verfahren sind in der Wissenschaft gelöst, was bisher fehlt ist der
Transfer in die Industrie. Die zu bewältigenden Datenmengen brauchen eine
Skalierbarkeit, wie sie beim Cloud-Computing zu finden ist. Latenz- und
Sicherheitsanforderungen lassen aber keinen Umweg über das Internet zu. Es wird
also eine vollständig neue Hard- und Softwarearchitektur benötigt, um eine
lokale und handliche Lösung für die anfallenden Datenmengen zu realisieren. Nur
wer in der Lage ist, die Vollautomatisierung bei der Herstellung von
Kompositbauteilen zu erreichen, wird in puncto Qualität, Kosten und
Geschwindigkeit in diesem Markt bestehen. Die Leistungsfähigkeit in der
Inspektion ist hierbei der Schlüssel zum Erfolg.
Von der Idee zur
Lösung
Icy 3D entwickelt eine einfache und schnelle Messlösung für alle
Festkörperoberflächen, deren Eigenschaften klassische Messsysteme überfordern.
Das umfasst beispielsweise Carbon- und Glasfasern, Glas, Spiegel oder Lacke.
Die Lösung basiert auf einem neuartigen, optisch-haptischen Sensor und einer
KI-gestützten High-Performance-Pipeline, um die massiven Datenmengen in Echtzeit
zu analysieren. Dabei entsteht im Sensor zu jedem Zeitpunkt eine exakte Kopie
der gemessenen Oberfläche und es werden potentiell störende Oberflächeneigenschaften
eines Bauteils eliminiert. Das System ist ausreichend klein, um
Wasserstofftanks von innen zu vermessen und schnell genug, um komplette Flugzeugflügel in 30-60 Minuten zu erfassen.
Die portable Größe und Messgeschwindigkeit ermöglichen eine einfache
Integration in bestehende Herstellungs- oder Messprozesse.
Icy 3D
Photonische Basistechnologie
- Computer Vision und KI
- Nanopartikel
Anwendungsfelder / Märkte
- Echtzeitvermessung von Großbauteilen auf Mikroebene
- Oberflächenunabhängige Sensorik für Carbon- & Glasfaser, Glas, Spiegel, Lacke, uvm.
Impact
- Aerospace & Defense
- Automobilindustrie
- Öl-, Gas- & Windenergie
icy3d.com
