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Deutsche Cybersicherheitsstrategie im Diskurs: Anforderungen und Impulse aus Europa

Der aktuelle Bericht zur IT-Sicherheitslage in Deutschland zeichnet ein besorgniserregendes Bild der Cybersicherheit: Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) registriert täglich etwa 250.000 neue Schadprogramm-Varianten und 21.000 infizierte Systeme. Im Durchschnitt treten täglich 70 neue Sicherheitslücken auf, von denen die Hälfte als hoch oder kritisch eingestuft wird, eine Steigerung um 24 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Ransomware-Angriffe verursachen erhebliche wirtschaftliche Schäden und beeinträchtigen ganze Wertschöpfungsketten, insbesondere für kleine und mittlere Unternehmen sowie Kommunen. Datendiebstähle prägen die Gefährdungslage für Verbraucher, oft in Verbindung mit Ransomware-Angriffen zur Erpressung.

Bundesinnenministerin Nancy Faeser betonte die entscheidende Rolle der Cybersicherheit für die Gesellschaft und befürwortet angesichts der wachsenden Cyberkriminalität und der sich vollziehenden Zeitenwende eine strategische Neuausrichtung.

Das vorliegende VDI Research Paper ordnet den Sachstand zur Deutschen Cybersicherheitsstrategie vor dem Hintergrund der europäischen Informationssicherheits-Richtlinien ein und gibt Impulse im Diskurs zu deren Weiterentwicklung.

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