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Dortmunds kommunale Flotte wird elektrisch

In Dortmund wird der städtische Pkw-Fuhrpark innerhalb der nächsten vier Jahre weitestgehend auf Elektrofahrzeuge umgestellt sowie die dafür erforderliche innerstädtische Ladeinfrastruktur ausgebaut. Damit werden zukünftig 80 Prozent der Dienstautos rein elektrisch unterwegs sein. Die Stadt hatte bereits 2015 das neu gegründete Mobilitätszentrum beauftragt, 16 E-Fahrzeuge in die städtische Pkw-Flotte zu integrieren. Dies ist gelungen: Heute beträgt der Anteil an E-Fahrzeugen mit 23 Fahrzeugen bereits 25 Prozent.

Wichtiger Beitrag zur Luftqualität

Mit der neuen Pkw-Flotte setzt die Stadt Dortmund wichtige Maßstäbe im Hinblick auf eine innovative und nachhaltige Entwicklung. In Bezug auf den Schadstoffausstoß von Verbrennerfahrzeugen wird durch die Umstellung auf die emissionsfreien Fahrzeuge ein wertvoller Beitrag zur lokalen Luftreinhaltung erreicht: Nach erfolgreicher Umsetzung dieses Projekts wird der jährliche lokale Ausstoß an CO2 um etwa 73,5 Prozent (rund 61 Tonnen) und an NOx um ca. 81,5 Prozent (rund 41,5 Kilogramm) reduziert.

Marktangebot an Elektroautos genügt bereits

Eine Auswertung der Fahrprofile zeigte, dass bereits mit dem aktuellen Marktangebot an Elektroautos und den deutlich verbesserten Reichweiten rund 80 Prozent der Fahrbedarfe ohne Einschränkung abgedeckt werden können. Um dieses ambitionierte Ziel zukünftig umzusetzen werden insgesamt 50 Ladepunkte an verschiedenen Standorten benötigt. Dabei müssen allerdings Miet- und Eigentumsverhältnisse, örtliche und technische Realisierungsmöglichkeiten sowie die spezifischen Nutzerbedürfnisse berücksichtigt werden.

Sonderpreis beim „Trade City Award“

Die Stadt gewann außerdem einen Preis beim „Trade City Award“, der von der Europäischen Kommission und dem International Trade Centre ausgeschrieben wurde. Dabei erreichte Dortmund die Finalrunde mit sechs weiteren europäischen Städten und errang den Sonderpreis „Education and Community Partizipation“. Somit wurde das nachhaltige Engagement der Stadt gewürdigt. Bei „Fair Trade“ geht es um die Unterstützung einer nachhaltigen Entwicklung, von der vor allem Kleinerzeuger profitieren. Durch die Sensibilisierung von Bürgern, Politikern und Unternehmern für faire, ethische und nachhaltige Handelsstrukturen soll eine gerechtere Gestaltung der Globalisierung ermöglicht werden.