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Zukunftspotenzial der Quantentechnologien für Nordrhein-Westfalen ausschöpfen

© Cluster NMWP.NRW

Im Dialog mit NRW Wirtschaftsminister Prof. Dr. Andreas Pinkwart erläuterte die erst kürzlich gestartete Koordinierungsstelle Quantentechnologien in Nordrhein-Westfalen (QT.NMWP.NRW) des Clusters NMWP.NRW gemeinsam mit einer Quantentechnologien-Expertenrunde aus Wirtschaft und Wissenschaft Chancen und Möglichkeiten der Zukunftstechnologie. Im Bereich der Wissenschaft befindet sich NRW national wie international in exzellenter Ausgangsposition in wichtigen Kerngebieten der Quantentechnologie, wie zum Beispiel des Quantencomputings und -simulation, der Quantenkommunikation sowie der Quantensensorik und -metrologie. Anwendungen lassen sich bereits heute in vielen Industriebereichen erkennen, unter anderem bei der Verkehrsplanung und bei der Materialsimulation, oder auch im Bereich der Sicherheitstechnik und Nutzung Künstlicher Intelligenz.

Aufgrund der Relevanz, die Wirtschaftsminister Prof. Andreas Pinkwart der Zukunftstechnologie beimisst, plant die Landesregierung gemeinsam mit dem NRW Quantentechnologie Netzwerk konkrete weitere Schritte herauszuarbeiten. Dabei wird einer der Schwerpunkte auf dem Wissens- und Technologietransfer liegen, unter anderen über die Informationsverbreitung mittels Use Cases über Chancen und Möglichkeiten der Quantentechnologien für Industrie und Mittelstand. Ziel ist es auch, an den Hochschulen für Ausgründungen im Bereich Quantentechnologien zu sensibilisieren und die Gründung von Quantentechnologie-Start-ups zu forcieren.

Um die herausragenden Chancen aus der nordrhein-westfälischen Wissenschaft auch in Anwendungen und wirtschaftliche Erfolge umzusetzen, regte Innovationsminister Prof. Andreas Pinkwart ein zeitnahes Folgetreffen an, um konkrete weitere Vorhaben und Aktivitäten zu identifizieren und voranzutreiben.

Teilnehmende des Gesprächs waren:

  • Prof. Dr. Manfred Bayer, Technische Universität Dortmund
  • Prof. Dr. Tommaso Calarco, Forschungszentrum Jülich und Initiator des EU FET-Flagship Quantum Technologies
  • Dr.-Ing. Harald Cremer, Cluster NMWP.NRW
  • Dr. Jochen Linck, Diebold Nixdorf Systems GmbH Paderborn
  • Prof. Dr. Dieter Meschede, Universität Bonn und Präsident der Deutschen Physikalischen Gesellschaft (DPG)
  • Dr. Florian Neukart, Volkswagen Group of America, Inc. San Francisco
  • Sybille Niemeier, Koordinierungsstelle Quantentechnologien in NRW (QT.NMWP.NRW)
  • Prof. Dr. Reinhart Poprawe, Fraunhofer-Institut für Lasertechnik ILT Aachen
  • Prof. Dr. Christine Silberhorn, Universität Paderborn

Weitere Informationen und einen persönlichen Ansprechpartner finden Sie unter www.qt.nrw.de.

Hintergrund:
Die Koordinierungsstelle Quantentechnologien in NRW (QT.NMWP.NRW) des Cluster NanoMikroWerkstoffePhotonik.NRW ist zentraler Ansprechpartner für die gesamte Bandbreite dieses aufstrebenden Technologiezweigs in NRW und wird gemeinsam mit den Akteuren aus Wirtschaft und Wissenschaft die wirtschaftliche Verwertung von Quantentechnologien vorantreiben.

Die enge Verbindung der Quantentechnologien zu den bereits vom Cluster NMWP.NRW adressierten Schlüsseltechnologien Photonik, Mikrosystemtechnik, Nanotechnologien und Werkstoffe ermöglichen der Koordinierungsstelle QT.NMWP.NRW einen Zugriff auf das bestehende, breit gefächerte Netzwerk von relevanten Akteuren. Der Cluster NMWP.NRW wird mit der Koordinierungsstelle QT.NMWP.NRW zudem die starke NRW Community der Quantentechnologien bundesweit und international vertreten.

Teilnehmende des Strategiegesprächs Quantentechnologien in NRW (Bild unten, v.l.n.r.): Dr. Jochen Linck, Dr.-Ing. Harald Cremer, Prof. Dr. Dieter Meschede, Prof. Dr. Manfred Bayer, Wirtschaftsminister Prof. Dr. Andreas Pinkwart, Prof. Dr. Christine Silberhorn, Prof. Dr. Tommaso Calarco, Sybille Niemeier, Prof. Dr. Reinhart Poprawe und Dr. Florian Neukart.

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Der Landescluster NanoMikroWerkstoffePhotonik.NRW handelt im öffentlichen Auftrag mit Sitz in Düsseldorf und entstand 2009 im Rahmen der Exzellenzinitiative der nordrhein-westfälischen Landesregierung zur Stärkung der Position NRWs in den Bereichen...more...