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CENIDE - Center for Nanointegration Duisburg-Essen, Universität Duisburg-Essen

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Carl-Benz-Str. 199
47057 Duisburg, 

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Phone0203 379-8180
Emailcenide@uni-due.de
URLwww.cenide.de

Nanotechnologie ermöglicht es, in vermeintlich lange bekannten Materialien neue Eigenschaften zu entdecken – und zu nutzen. An der Universität Duisburg-Essen (UDE) vertritt das Center for Nanointegration Duisburg-Essen (CENIDE) den entsprechenden Profilschwerpunkt. Seit 2005 vernetzt es die Aktivitäten, die sich mit der Nanodimension beschäftigen, in den Natur- und Ingenieurwissenschaften sowie in der Medizin. Das Know-how von mehr als 65 Arbeitsgruppen verteilt sich auf fünf Forschungsschwerpunkte: Dynamische Prozesse in Festkörpern, Gasphasensynthese, Magnetismus, NanoBioMaterialien und NanoEnergieTechnik.

Im einzigartigen Forschungsgebäude „NanoEnergieTechnikZentrum“ (NETZ) am Campus Duisburg werden Grundlagenforschung und anwendungsbezogene Weiterverarbeitung für die Energietechnik verknüpft. Das hier beheimatete Analysezentrum „Interdisciplinary Center for Analytics on the Nanoscale“ (ICAN) mit seinem einzigartigen Gerätepark und der entsprechenden fachlichen Kompetenz steht internen wie externen Nutzern offen.

Künftige Nanoexperten werden bereits seit 2006 im Bachelor- und Master-Studiengang „NanoEngineering“ ausgebildet.

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Mit Phasenwechselmaterialien erreicht die neueste Generation von Smartphones höhere Speicherdichten und Energieeffizienz. Bisher war jedoch nicht bekannt, was dabei auf atomarer Ebene geschieht. In einem heute in der Zeitschrift Science veröffentlichten Artikel zeigen Wissenschaftler unter der Leitung der Universität Duisburg-Essen und des European XFEL in Hamburg, dass ein Wechsel des chemischen Bindungsmechanismus in der flüssigen Phase dieser Materialien die Datenspeicherung ermöglicht. Phasenwechselmaterialien aus den Elementen Antimon, Tellur und Germanium werden beispielsweise als Ersatz für Flash-Laufwerke in...
Sie sehen aus wie ineinandergesteckte Eierbecher, doch ein Hühnerei ist 100.000-mal so dick wie eines der Miniaturgefäße: Wissenschaftler des Center for Nanointegration (CENIDE) der Universität Duisburg-Essen (UDE) haben Polymere dazu gebracht, sich eigenständig zu winzigen Bechern zu formen. Sie könnten zum Beispiel einmal dazu dienen, Ölrückstände aus Wasser zu entfernen. Ihre Ergebnisse haben die Wissenschaftler im Fachmagazin „Angewandte Chemie“ veröffentlicht.Den Anfang macht eine sehr dünne lange Kette sogenannter Triblock-Terpolymere – ein Kunststoff. Werden viele hiervon in einen Tropfen eines Lösungsmittels gegeben, passen sie ihre Form automatisch der runden Begrenzung an. Anschließend lässt Xiaolian Qiang, Doktorandin in der Arbeitsgruppe von...
Der 3D-Druck („additive Fertigung“) ist in der Serienproduktion von Bauteilen angekommen – vor allem die laserbasierten Technologien, seien es selektives Lasersintern oder Laserschmelzen. Es müssen aber auch funktionale Werkstoffe entwickelt werden. Sie stehen am 10. Oktober im Mittelpunkt des 5. RUHR-Symposium an der Universität Duisburg-Essen (UDE). Veranstaltungsort ist das Fraunhofer-inHaus-Zentrum am Duisburger Campus.Neue druckbare Materialen eröffnen bei den Design-, Prototypen- und Serienprozessen neue Möglichkeiten, schneller und kostengünstiger am Markt zu sein und erweitern das Spektrum der additiven Fertigung erheblich. Der Kongress bietet rund 200 führenden Vertretern aus Industrie und Wissenschaft eine gemeinsame Plattform zum Austausch über optimierte Werkstoffe aus...
Nanozellulose gilt als Alleskönner: Plastik ersetzen, Schadstoffe filtern, Wundheilungsmittel, Bestandteil von Chipkarten oder als Beschichtung für Kleidung? Für die Nanozellulose kein Problem – vielmehr noch, sie gilt als umweltverträglich und ist essbar. Mit dem Science Talk am Mittwoch, den 29. August 11.15 Uhr rückt Nanozellulose in den Fokus. CENIDE begrüßt hierfür den weltweit führenden Forscher auf dem Gebiet der Nanozellulose: Prof. Dr. Orlando Rojas. Im Anschluss spricht Prof. Dr. Jochen Gutmann aus der Physikalischen Chemie der Universität Duisburg-Essen (UDE). Nanozellulose gilt als Supermaterial der weißen...
Mit welcher Strategie gewinnt man international herausragende Köpfe? Wie kann Spitzenforschung weltweit sichtbarer gemacht werden? Mit EXMAC („Explore Materials Chain“) lautet die Antwort der Universitätsallianz Ruhr (UA Ruhr). Das Konzept überzeugte die Juroren im DFG-Wettbewerb „Internationales Forschungsmarketing“.Prof. Dr. Axel Schölmerich, Rektor der Ruhr-Universität Bochum (RUB), betont anlässlich der Preisverleihung in Berlin am 29. Mai, dass das Konzept nachhaltig ist: „EXMAC dient als Blaupause und kann auf die weiteren Forschungsschwerpunkte der UA Ruhr übertragen werden.“Entwickelt wurde es im gemeinsamen Profilschwerpunkt Materials Chain (MC) und in der Research Academy Ruhr (RAR). In MC bündeln die Ruhr-Universität Bochum, die Technische Universität Dortmund und die...
Drei neue CENIDE Mitglieder: Dr. Galina Marzun, Dr. Katharina Ollefs und Dr. Mustapha Fikri werden künftig die Gemeinschaft der Nano-Forscher an der Universität Duisburg-Essen (UDE) bereichern und ihre Nano-Forschung mit den Kolleginnen und Kollegen vertiefen und ausbauen. Dr. Galina Marzun leitet die Projektgruppe „Kontaminationsfreie Herstellung und Größentrennung von lasergenerierten Nanopartikeln in einer durchgängigen Prozesskette für die heterogene Katalyse" an der Fakultät für Chemie, im Bereich der Technischen Chemie 1. Promoviert hat Sie bei Prof. Dr. Stephan Barcikowski in der Technischen Chemie im Bereich der heterogenen Katalyse. Ihre Forschungsinteressen sind unter anderem, die Nanopartikelsynthese durch gepulste Laserablation in Flüssigkeiten,...
Den wissenschaftlichen Nachwuchs im Ruhrgebiet gezielt fördern und stärken: Mit der Research Academy Ruhr bündeln die drei Ruhrgebiets-Universitäten ab sofort ihre lokalen Aktivitäten im Bereich der Nachwuchsförderung und entwickeln gemeinsam neue Formate. Rund 10.000 Nachwuchswissenschaftler profitieren künftig von dem universitätsübergreifenden Angebot. Seit über zehn Jahren kooperieren die Ruhr-Universität Bochum, die Technische Universität Dortmund und die Universität Duisburg-Essen erfolgreich in der UA Ruhr. Mit der Research Academy Ruhr (RAR) schaffen die drei Universitäten nun ein übergreifendes Angebot, das sich zu einer der leistungsfähigsten und größten Plattformen für die Nachwuchsförderung in Deutschland entwickeln wird und die Position der UA Ruhr...
MCIC will highlight recent trends in materials science and production technology by giving insight into current top-class research and future prospects in this area. It figures as a platform for connecting materials research across borders and boundaries – covering the complete materials chain from basic research on materials to applied technologies and from the fundamental description of materials on the atomic scale to the properties of technical components and their manufacturing. 12 leading international guest speakers will present their current research in materials science and technology at MCIC 2018.All participants are invited to submit abstracts. The contributions should be related to the scope of one of the four research areas of the Materials...
Gastredner Prof. Dr. Klaus Meerholz referiert über vernetzbare organische Halbleiter. Im Feld der „grünen Elektronik“ nehmen vernetzte, organische Halbleiter einen immer relevanteren Stellenwert ein. Durch die Vernetzung wird ihr Wirkungsgrad und die Lebensdauer erhöht. Gleichzeitig entsteht dadurch eine neue Klasse von Halbleitermaterialien. Nach Forschungsaufenthalten in Frankreich und den USA ist Prof. Meerholz seit 2002 Professor für Physikalische Industrie an der Universität zu Köln und seit 2011 Präsident des Zentrums für Organische Produktionstechnologien in Nordrhein-Westfalen (COPT.NRW e.V.).Als themenverwandtes CENIDE-Mitglied trägt Prof. Lupascu aus der Materialwissenschaften der UDE vor. Sein Vortrag beleuchtet die dielektrischen Effekte in Perowskiten....
Jun.-Prof. Dr. André Gröschel (UDE) hat mit Wissenschaftlern und Wissenschaftlerinnen aus Cambridge (UK), Aalto (Finnland), Pau (Frankreich) und St. Petersburg (Russland) Forschungsergebnisse zur eigenständigen Bildung photonischer Flüssigkeiten und Kristalle aus Blockcopolymer-Mizellen in der renomierten Zeitschrift ACS Nano veröffentlicht. In der Natur finden sich überall Farben. Tiere und Pflanzen erzeugen diese nicht nur durch Pigmentierung, sondern auch durch strukturelle Färbung. Beispiele sind bunt schillernde Opale oder der blaue Morphofalter. Diese Farben entstehen durch Reflexion und Interferenz der Lichtstrahlen an periodischen Mikrostrukturen und können über Jahrhunderte bestehen bleiben. Der Emmy-Noether-Nachwuchsgruppenleiter und...
Zum Science Talk am Freitag, 09. März um 11.15 Uhr, begrüßt CENIDE gemeinsam mit dem UA Ruhr Profilschwerpunkt Materials Chain den Gastredner Dr. Michael Saliba vom Adolphe Merkle Institute der Universität Fribourg aus der Schweiz. Im Anschluss spricht Prof. Dr. Martina Schmid, Professorin der Experimentalphysik an der Fakultät für Physik der Universität Duisburg-Essen (UDE). Gastredner Dr. Michael Saliba referiert über die Chancen und Herausforderungen von Perowskit in der Photovoltaik. Perowskit hat den Vorteil, dass es hocheffizient und sehr günstig zu erzeugen ist. Eine Herausforderung liegt darin, die Stabilität über Jahrzehnte zu erhalten. In seiner Promotion (2014) beschäftigte sich Saliba als einer der ersten Wissenschaftler mit dem Material Perowskit und...
Quantenpunkte sind kleine Inseln in Halbleitern, in die sich einzelne Elektronen einsperren lassen. Eines Tages könnten sie die Informationseinheit für Quantencomputer bilden. Forscher der Ruhr-Universität Bochum (RUB) und der Universität Duisburg-Essen (UDE) haben wichtige neue Erkenntnisse über sie gewonnen, die jetzt als Highlightartikel in der Fachzeitschrift „Physical Review B“ veröffentlicht wurden. Indem die Physiker im Profilschwerpunkt Materials Chain der Universitätsallianz Ruhr (UA Ruhr) die Halbleiter-Eigenschaften fein justiert einstellten, erzeugten sie langlebige Energiezustände im Inneren der Quantenpunkte. Dr. Arne Ludwig (RUB): „Normalerweise sind diese zu instabil, um vermessen zu werden.“ Weil Quantenpunkte nur rund zehn Nanometer groß sind,...
Bestrahlt man eine Oberfläche mit Licht ausreichend hoher Energie, so werden Elektronen freigesetzt. Das ist die grobe Erklärung des Photoelektrischen Effekts, für dessen – zugegeben detailliertere – Beschreibung Albert Einstein 1921 den Nobelpreis erhielt. Physiker der Universität Duisburg-Essen (UDE) in Kooperation mit den Universitäten Stuttgart und Melbourne (Australien) haben nun bewiesen, dass dieser Effekt auch durch Elektronenwellen ausgelöst werden kann. Dafür prägten sie den neuen Begriff „Plasmo-Emission“. Ein Plasmon ist eine Elektronenwelle, die sich auf einer Oberfläche fast mit Lichtgeschwindigkeit ausbreitet....
Die Natur kann es wunderbar ohne äußere Hilfe – eigenständig komplexe Strukturen aufbauen wie Knochen, Opale oder den symmetrischen Kohlkopf Romanesco. Ähnliches schwebt Forschern für unterschiedliche Materialien vor: Einzelne Bausteine sollen programmierbar werden, so dass sie sich selbstständig zu vorgegebenen Strukturen zusammenlagern. So könnten ohne Energieaufwand und ohne teuren Maschinenpark auch komplizierte Gebilde völlig von selbst entstehen. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft fördert dazu nun eine Emmy-Noether-Nachwuchsgruppe an der Universität Duisburg-Essen (UDE) mit 1,3 Millionen Euro.Das große Ziel von Juniorprofessor Dr. André Gröschel ist es, irgendwann einmal alle Arten von Nano-Bausteinen für die Selbstorganisation kombinieren zu können: polymere,...
Klimaforscher, Teilchenphysiker und Wissenschaftler, die das menschliche Gehirn verstehen wollen, eint ein Problem: Heutige Computer auf Basis von Siliziumchips sind für die umfangreichen Datensätze zu langsam. Eine Lösung könnten optische Technologien bieten, die mit Lichtgeschwindigkeit arbeiten, doch die optischen Bauteile wären prinzipbedingt riesig. Physikern der Universität Duisburg-Essen (UDE) ist es gemeinsam mit Kollegen der Universitäten Stuttgart und Haifa (Israel) nun gelungen, durch einen Trick Licht in einen kleineren Fleck zu fokussieren, als man es eigentlich für möglich hielt. Was passiert mit Licht, wenn wir es durch eine Linse wie eine Lupe leiten? So ganz, wie wir es in der Schule gelernt haben, funktioniert es leider nicht: Licht ist eben auch eine...
Versteckt sich unter rund einer Millionen Kohlenstoffatomen ein einzelnes Eisenatom? Und sind zwei Elemente durch Einfach- oder Doppelbindungen verknüpft? Antworten auf diese Fragen kann das Interdisciplinary Center for Analytics on the Nanoscale (ICAN) an der Universität Duisburg-Essen (UDE) liefern. Jetzt wird es für drei weitere Jahre gefördert.„International wettbewerbsfähig auf höchstmöglichem Niveau“, heißt es in dem Gutachten der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG). Besonders gelobt werden die durchdachte Auswahl der Großgeräte und der Service, den das Analytikzentrum für die Arbeitsgruppen der UDE und externe Interessenten bietet. Die Großgeräte sind so gewählt, dass sie einander in ihren Möglichkeiten ergänzen, sodass es für jede Fragestellung eine individuell passende...
Einzelstücke sind die Produkte von Dr.-Ing. Sebastian Hardt nicht gerade, denn er produziert Nanopartikel in industriell relevanten Mengen. Unikate sind es trotzdem, denn die Partikel werden nach Kundenwunsch maßgeschneidert. Sein Start-up „HSWmaterials“ hat er kürzlich aus dem NanoEnergieTechnikZentrum (NETZ) der Universität Duisburg-Essen (UDE) ausgegründet. „Wenn etwas so gut läuft, muss man es kommerzialisieren, sonst macht es jemand anderes“, sagt Hardt über seine Idee, nach Wunsch hergestellte Nanopartikel zu vertreiben. Die Grundlagen dafür hat der junge Mann aus Kevelaer während seines Maschinenbau-Studiums und der anschließenden Promotion in der Arbeitsgruppe von PD Dr. Hartmut Wiggers an der UDE gelegt: Den Sprayflammenreaktor im NETZ hat er selbst...
Ein Wimpernschlag ist unendlich lang dagegen – innerhalb von 350 Billiardsteln einer Sekunde arrangieren sich die Atome neu. Das renommierte Fachmagazin „Nature“ berichtet in seiner aktuellen Ausgabe: Wissenschaftler vom Center for Nanointegration (CENIDE) der Universität Duisburg-Essen (UDE) haben die Bewegungen eines eindimensionalen Materials erstmals live verfolgen können. Dazu arbeiteten sie mit Kollegen der Universität Paderborn zusammen. Die Forscher fanden heraus, dass die Beschleunigung der Atome jeden Porsche stehenlässt. Egal wie klein sie sind, die uns im Alltag umgebenden Dinge sind dreidimensional: Salzkristalle,...
Mit Licht große Datenmengen übertragen und sogar Materie bewegen, das sind Zukunftsvisionen von Physikern, die sich mit Plasmonik beschäftigen. Wissenschaftlern vom Center for Nanointegration (CENIDE) der Universität Duisburg-Essen (UDE) ist es in Kooperation mit Kollegen aus Haifa (Israel), Kaiserslautern und Stuttgart gelungen, nanometerkleine Lichtstrudel auf einer Metalloberfläche zu erzeugen und sie in Superzeitlupe zu filmen – mit billiardenfacher Verlangsamung.Was auf dem Bildschirm erscheint, sieht aus wie eine sich drehende Lakritzschnecke. Tatsächlich ist es die spiralförmige Bewegung von Elektronenwellen, die auf einer Metalloberfläche schwingen, aufgenommen aus Einzelbildern mit einem Abstand von unvorstellbaren 100 Trillionsteln einer Sekunde.Dazu haben...
Sie könnten heiße Rohrleitungen in der Industrie ummanteln oder am Abgasstrang unseres Autos sitzen: Thermoelektrische Generatoren nutzen Wärmegradienten, um Strom zu erzeugen und damit Energie zurückzugewinnen, die sonst verlorenginge. Leider enthalten viele der bisher hierfür verwendeten Materialien Elemente, die selten, giftig oder gar beides sind. Wissenschaftler vom Center for Nanointegration (CENIDE) der Universität Duisburg-Essen (UDE) haben jüngst nachgewiesen, dass es auch anders geht: Ihre Technik, die auf Nanoschichten mit geladenen Grenzflächen basiert, haben sie zum Patent angemeldet. Thermoelektrische Generatoren funktionieren nur dann, wenn eine ihrer Seiten möglichst heiß, die andere dagegen kalt ist. Deshalb sollten sie selbst kaum Wärme leiten,...
Abgase, die nicht umweltschädlich sind – zu schön, um wahr zu sein? Mitnichten: Forscher wie Dr. Erwan Bertin (29) stellen u.a. neue Materialien her, die das möglich machen sollen. Er ist derzeit Gast bei Professor Dr. Stephan Barcikowski in der Technischen Chemie der Universität Duisburg-Essen (UDE). Sein Aufenthalt wird finanziert durch ein Forschungsstipendium für Postdoktoranden der Alexander von Humboldt-Stiftung. Der Franko-Kanadier Bertin, der auf die Elektrokatalyse spezialisiert ist, hat sich bewusst für die UDE entschieden. Bis 2019 wird er hier neue Katalysatoren für Brennstoffzellen entwickeln. Sie werden also weder mit Öl arbeiten noch Kohlendioxid ausstoßen und die Atmosphäre verschmutzen.   Die Synthese, die sich in ihnen vollzieht, wird der junge...
Pressemitteilung CENIDE 06.02.2017 Das Teilchen durchschlägt die hauchdünne Probe mit bis zu 450.000 km/s, doch alles bleibt heil: So geschehen bei einem internationalen Wissenschaftler-Team, zu dem auch Professor Dr. Marika Schleberger vom Center for Nanointegration (CENIDE) der Universität Duisburg-Essen (UDE) gehört. Ihre Probe aus freitragendem Graphen konnte die Ladung eines energiereichen Ions innerhalb von Femtosekunden ausgleichen und so eine Explosion im Nano-Maßstab verhindern. „Nature Communications“ berichtet darüber in seiner aktuellen Ausgabe. Freistehendes Graphen ist sehr schwierig zu präparieren und...
Ein einseitiger Magnet wurde zuvor noch nie beobachtet oder gar hergestellt: Doch Wissenschaftler vom Center for Nanointegration (CENIDE) der Universität Duisburg-Essen (UDE) und der türkischen Muğla Sıtkı Koçman University haben soeben solch einen Nanomagneten erzeugt und analysiert. Dass das Phänomen auch unter normalen Raumbedingungen stabil ist, zeigen die Wissenschaftler in ihrer Veröffentlichung in „Nature – Scientific Reports“ und auf YouTube. Im Video ist es auch für Laien zu erkennen: Auf der einen Seite lässt sich das etwa daumennagelgroße Teilchen vom Magneten anziehen. Dreht man es um 180 Grad, passiert hingegen...
Mindestens eine Million Elektrofahrzeuge bis zum Jahr 2020, lautet die festgelegte Zielgerade der Bundesregierung. Rund 156.000 Elektroautos sind gemäß Kraftfahrt-Bundesamt derzeit auf deutschen Straßen unterwegs. Der elektrische Energiespeicher ist ein entscheidender Faktor für die Frage, ob sich das E-Auto am Markt durchsetzt. Was muss aus industrieller und wissenschaftlicher Sicht getan werden, um nicht den Anschluss zu verlieren? Funktionale Materialien für Batterien standen daher im Mittelpunkt des 3. RUHR-Symposiums am 27. Oktober an der Universität Duisburg-Essen (UDE).Die Reichweite erhöhen, Ladezeiten verringern, Kosten senken – für einen Siegeszug der Elektrofahrzeuge sind noch einige Baustellen zu meistern. Welche Material- und Systementwicklungen werden erwartet? Was können...
Künftig sollen sie das Innere der Handtasche erhellen oder abendliche Jogger aus dem Dunklen hervorheben: Lichtemittierende elektrochemische Zellen, LECs, bieten gegenüber den bekannten LEDs viele Vorteile, aber noch hapert es – ja, am rechten Licht. Bisher sind nur gelb leuchtende LECs geeignet für den realistischen Einsatz. Für neutraleres Licht braucht man aber mindestens eine weitere Lichtfarbe. Forscher vom Center for Nanointegration (CENIDE) der Universität Duisburg-Essen (UDE) konnten nun erstmals die Farbe gezielt verändern und gleichzeitig die Leistungsfähigkeit der LECs steigern. Ihre „älteren Brüder“, die LEDs, sind mittlerweile allgemein bekannt und verbreitet. Sie sind extrem hell und effizient,...
Der Nanodrache spuckt Feuer, vermeintlicher Reis bildet einen filigranen Turm, eine winzige Christbaumkugel könnte einen 30 Mikrometer großen Tannenbaum schmücken: Vom 24.10.2016 bis zum 04.12.2016 entführt die Ausstellung „Nano Arts“ des Center for Nanointegration Duisburg-Essen (CENIDE) im Foyer der Fachbibliothek GW/GSW am Campus Essen in die Wunderwelt des Nanokosmos.Alle Bilder der Ausstellung stammen aus den CENIDE-Laboren an der Universität Duisburg-Essen. Doch wo im Forschungsalltag Aufbau und Funktion der Strukturen im Mittelpunkt stehen, zeigt „Nano Arts“ die Ästhetik hinter der Technologie: Die Bilder aus dem Bereich des Millionstel Millimeters bieten ein Kaleidoskop von Texturen und Muster, geordneten Strukturen und Chaos, Bergen und Tälern. Schnell meint das menschliche...
Detaillierte Einblicke in die Welt der Atome, Moleküle und Nanostrukturen: Das Interdisciplinary Center for Analytics on the Nanoscale (ICAN) der Universität Duisburg-Essen (UDE) lädt am 17. und 18. November zum Nanoanalytik-Workshop „Techniken, Methoden und Anwendungen“ am Campus Duisburg. Das Angebot richtet sich an Interessierte aus Industrie und Wissenschaft sowie an Studierende und Nachwuchswissenschaftler. Anmeldungen sind bis zum 11. November möglich.(Bild: © CENIDE | ICAN, Dr. Markus Heidelmann)Die folgenden Methoden stehen im Fokus der praxisnahen Vorträge: Röntgen-Photoelektronenspektroskopie (XPS)Raster-Augerelektronenmikroskopie (SAM)Rasterkraft-/Rastersondenmikroskopie (AFM/SPM)Transmissions- und Rastertransmissionselektronenmikroskopie (TEM/STEM), einschließlich...
Hier blitzt es gewaltig und ultraschnell, ganz ohne Punkte in Flensburg: Exklusive Einblicke in das Laserlabor des neuen Sonderforschungsbereichs 1242 bietet die Fakultät für Physik der Universität Duisburg-Essen (UDE) am 4. November und 2. Dezember 2016 (17 Uhr, Treffpunkt am Eingang des MG-Gebäudes am Campus Duisburg). Der Eintritt ist frei, aber man muss sich anmelden, weil die Teilnehmerzahl begrenzt ist.(Bild: Strahlengänge Lasertisch Foto©René Göke_UDE)Eine neue Lasertechnologie aus verschiedenen Komponenten aufzubauen und in Betrieb zu nehmen, ist eine echte Herausforderung, denn neue spektroskopische Verfahren brauchen Technik nach Maß. Zwei Laborführungen bieten nun allen Neugierigen und Interessierten spannende Einblicke in die Spitzenforschung, in der es um ultraschnelle...
28.09.2016 - PICs sind wahre Alleskönner: Die Photonisch Integrierten Chips bringen die Kommunikationstechnik ebenso voran wie die Radar-, Sensor- und Messtechnik. Und auch bei den bildgebenden Verfahren in der Medizin sind sie gefragt. Selbstredend, dass sich die Forschung für sie interessiert. Die vielseitigen Mikrochips entstehen in einem Forschungsprojekt der Universitätsallianz Ruhr (UA Ruhr). Dafür wurde jetzt eine neue Plasmaanlage von Bochum nach Duisburg gebracht.Zwei UA Ruhr-Hochschulen – die Universität Duisburg-Essen (UDE) und die Ruhr-Universität Bochum (RUB) – bündeln hier ihre Expertise. Sie stellen künftig Silizium-Photonik-Chips her. Die Kosten für den Transfer der rund 300.000 Euro teuren RUB-Anlage nach Duisburg haben sie gemeinsam gestemmt. Von der Deutschen...
[13.09.2016] Hier geht die Post ab: Mit gleich vier Veranstaltungsorten beteiligt sich die Universität Duisburg-Essen (UDE) an der WissensNacht Ruhr am 30. September. Dann verwandelt sich das Ruhrgebiet von 16 bis 22 Uhr in ein riesiges Forschungslabor. Die UDE präsentiert sich u. a. am Campus Duisburg mit spannenden Angeboten des Nanoenergietechnikzentrums NETZ und der Fakultät für Physik.Völlig losgelöst von der Erde: Auf dem Programm stehen spektakuläre Laborbesuche, u. a. mit Schwerelosigkeit, und man darf durch hochauflösende Spezialmikroskope blicken. Es gibt ungewöhnliche Foto- und Filmvorführungen,  spannende Vorträge, eine Science-Show oder auch Mitmach-Experimente, beispielsweise zu 3D-Bildern. Veranstaltungsorte sind am Campus Duisburg...
[06.09.2016] In Kürze erscheint der neue Forschungsbericht der Universität Duisburg-Essen (UDE). Die Sonderausgabe „Nanowissenschaften“ bietet schon jetzt Einblicke in die Highlights der letzten zwei Jahre. Mit Textilien nach Edelmetallen fischen, Nanopartikel nach Maß herstellen, LEDs optimieren – in den letzten zwei Jahren hat sich wieder viel getan in den Laboren der Forscher vom Center for Nanointegration Duisburg-Essen (CENIDE). Und da wir nicht im sprichwörtlichen Elfenbeinturm sitzen, haben wir unsere Erkenntnisse zwar zu Papier gebracht, aber immer wieder auch erlebbar gemacht: Zum Beispiel während der WissensNacht Ruhr im NanoEnergieTechnikZentrum, auf Messen und...

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