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Fraunhofer-Institut für Lasertechnik ILT

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Steinbachstr. 15
52074 Aachen, Deutschland

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URLwww.ilt.fraunhofer.de

With over 480 employees, more than 19,500 m² net floor space and more than 40 spin-offs, the Fraunhofer Institute for Laser Technology ILT is one of the world's most important contract research and development institutes in the fields of laser development and laser applications. Our core competencies include the development of new laser beam sources and components, laser measurement and testing technology, and laser manufacturing technology. This includes, for example, cutting, ablation, drilling, welding and soldering as well as surface treatment, micro manufacturing and additive manufacturing, among others. The areas of application for laser beam sources and processes include production and metrology, energy and mobility, medical and environmental technology, and quantum technology. Together with excellent partners from German and international research and industry, Fraunhofer ILT develops, for example, satellite-based measurement systems for climate research or frequency converters for a fiber-based quantum internet.

More generally, Fraunhofer ILT addresses issues of digitalization in photonics and production technology, process monitoring and control, simulation and modeling, AI in laser technology, and the entire field of system technology. The range of services includes feasibility studies, process qualification, and customer-specific integration of laser processes into the given production line. 

Fraunhofer ILT is integrated into the Fraunhofer-Gesellschaft, which is one of the leading research institutions in Germany with 76 institutes, around 30,000 employees and an annual research volume of 2.9 billion euros.

More information: www.ilt.fraunhofer.de/en.html 
Find out more about quantum technologies at Fraunhofer ILT: www.ilt.fraunhofer.de/quantum-technology

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Noch ist es ein Plan, aber bald schon soll ein neues Teleskop Gravitationswellen messen. Gravitationswellen sind so etwas wie die Schallwellen des Weltalls. Sie entstehen zum Beispiel, wenn schwarze Löcher oder Neutronensterne kollidieren. Im zukünftigen Gravitationswellendetektor, dem Einstein-Teleskop, wird dafür die neueste Lasertechnologie genutzt werden. Ein möglicher Standort für den Bau dieses Teleskops ist das Dreiländereck Deutschland, Belgien und Niederlande.Wie das Universum Gold machtIm Sommer 2017 gab es für Astronomen einen extrem aufregenden Tag: Am 17. August registrierten drei Gravitationswellendetektoren ein neues Signal. Sofort wurden hunderte Teleskope auf der ganzen Welt auf den vermuteten Ursprungsort ausgerichtet und tatsächlich sah man dort einen aufleuchtenden...
Eine neuartige laserbasierte Tauchsonde, die das Fraunhofer-Institut für Lasertechnik ILT in Aachen im Zuge BMBF- und EU-geförderter Projekte mit Industriepartnern und Anwendern erprobt, könnte den Weg zu einem fortlaufenden Inline-Monitoring von Wasseraufbereitungsprozessen in Kläranlagen ebnen. Das 2D-Fluoreszenzmessverfahren generiert direkt vor Ort spektroskopische Daten im Klärbecken. Diese sind in Verbindung mit einer intelligenten Auswertesoftware der Schlüssel zu einer energie- und ressourceneffizienten Wasseraufbereitung. Auf der Münchener Weltleitmesse für Wasser-, Abwasser-, Abfall- und Rohstoffwirtschaft IFAT 2024 wird das Verfahren erstmals öffentlich präsentiert.Um Wasseraufbereitungsprozesse in Kläranlagen zu überwachen, setzen deren Betreiber bisher auf...
Ein Team von internationalen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern des Lawrence Livermore National Laboratory (LLNL), des Fraunhofer-Instituts für Lasertechnik ILT und der Extreme Light Infrastructure (ELI) hat gemeinsam ein Experiment zur Optimierung von Hochleistungslasern mit hoher Wiederholrate mithilfe von maschinellem Lernen durchgeführt. Dieses Experiment stellt einen bedeutenden Fortschritt in der Erforschung, dem Verständnis und der praktischen Anwendung von Hochenergielasern dar.»Unser Ziel war es, eine robuste Diagnose von laserbeschleunigten Ionen und Elektronen aus festen Targets bei hoher Intensität und Wiederholrate zu demonstrieren«, erklärt Matthew Hill, leitender Forscher des LLNL. »Durch die schnelle Kopplung eines Optimierungsalgorithmus aus dem Bereich des...
Mit 525 Teilnehmenden und 80 Referierenden aus 21 Ländern, einer komplett ausgebuchten konferenzbegleitenden Ausstellung und 60 »Lasertechnik Live«-Vorführungen in Laboren des Fraunhofer-Instituts für Lasertechnik ILT und der RWTH Aachen University hat der »AKL - International Laser Technology Congress« seinen Ruf als führendes Forum der europäischen Laserindustrie vollauf bestätigt. Innovationen für etablierte Laseranwendungen standen ebenso im Fokus wie potenzielle Milliardenmärkte der Zukunft – darunter Cyberphotonics, Quantentechnologien und die lasergezündete Trägheitsfusionsenergie (Inertial Fusion Energy; IFE). Abermals ein Highlight: Die Gerd Herziger Session.»Der Laser ist nicht ausgeforscht. Im Gegenteil – 60 Jahre nach seiner Erfindung geht es nun erst richtig los!«, sagte...
Aufwind für die Trägheitsfusionsenergie (Inertial Fusion Energy; IFE) in Deutschland: Das Forschungsprojekt PriFUSIO startet die systematische Entwicklung von Schlüsseltechnologien für klimaneutrale Fusionskraftwerke der Zukunft. Das Konsortium aus Start-ups, mittelständischen Unternehmen, Konzernen, dem Laserzentrum Hannover und den Fraunhofer-Instituten ILT in Aachen und IOF in Jena wird grundlegende Prinzipien für die gezielte Komponentenentwicklung erforschen und praktikable photonische Ansätze für die kommerzielle Nutzung der lasergezündeten Trägheitsfusion erkunden. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung stellt dafür in den nächsten drei Jahren 18 Mio. Euro bereit.Seit Jahrzehnten verfolgt die Fusionsforschung das Ziel, Energie aus der Kernfusion rund um die Uhr verfügbar...
 Die optische Industrie setzt in ihren Prozessketten auf mechanische Verfahren. Das könnte sich bald ändern. Denn das Fraunhofer-Institut für Lasertechnik ILT in Aachen treibt digital gesteuerte Laserverfahren voran, deren klare Zeit- und Kostenvorteile bei der Formgebung, beim Polieren und bei der abschließenden Formkorrektur von Asphären und Freiformoptiken zum Tragen kommen. Auf der Fachmesse OPTATEC von 14. bis 16. Mai 2024 in Frankfurt und auf der 1. Aachener Konferenz »Laserbasierte Optikfertigung« am 15. und 16. Oktober 2024 stellt das Fraunhofer ILT die laserbasierten Prozessketten der Zukunft vor.Der anhaltende Trend zu Asphären und Freiformoptiken führt die klassischen, auf rein mechanischer Bearbeitung basierenden Prozessketten in der Optischen Industrie an Grenzen. Im...
Der Weltraum war nie so nah, ein Flug ins All nie so greifbar wie heute. Um die Wettbewerbsfähigkeit europäischer Raumtransportsysteme zu steigern, entwickeln Forschende des Fraunhofer-Instituts für Lasertechnik ILT im Projekt ENLIGHTEN zukunftsweisende Fertigungstechnologien für Raketenkomponenten. Vom 22. bis 26. April 2024 präsentieren sie ihre Ergebnisse auf der Hannover Messe (Halle 2, Stand B24).Nichts Geringeres als die erfolgreiche Zukunft der europäischen Raumfahrt haben sich Min-Uh Ko und sein Team am Fraunhofer ILT zur Aufgabe gesetzt: Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler arbeiten im Rahmen des Projekts ENLIGHTEN (European iNitiative for Low cost, Innovative & Green High Thrust ENgine) an neuen Technologien, um die Kosten für die Raumfahrt zu senken und die...
Die Recyclingbranche setzt zunehmend auf die Laser-Emissionsspektroskopie (LIBS), um wiederverwendbare Rohstoffe in Abfallströmen zu identifizieren. Das Fraunhofer-Institut für Lasertechnik ILT in Aachen nimmt bei der höchst präzisen Technik zur Elementanalyse eine führende Rolle ein und erweitert die Einsatzmöglichkeiten kontinuierlich.Die Transformation hin zur Kreislaufwirtschaft ist in vollem Gange. Bei Rohstoffen wie Aluminium aus Verpackungen oder Papier liegen die Recyclingquoten bereits über 90 Prozent. Um weitere Stoffkreisläufe schließen zu können, braucht die Recyclingbranche allerdings sensorbasierte Verfahren, die Wertstoffe in Abfallströmen vollautomatisiert, zuverlässig und zugleich mit hohem Tempo und hoher Differenzierung identifizieren.Echte Recycling-Quoten immer noch...
Tests an lebenden Zellkulturen werden für die personalisierte Medizin, Wirkstoffentwicklung und klinische Forschung immer wichtiger. Ein neues KI-gestütztes Hochdurchsatzverfahren der Aachener Fraunhofer-Institute für Lasertechnik ILT und für Produktionstechnologie IPT ermöglicht es, spezifische Zelltypen automatisiert zu isolieren. Mit dem so genannten LIFTOSCOPE können Labore dutzende lebende Zellen pro Sekunde lokalisieren, identifizieren sowie ihre Größe und Schwerpunkte vermessen und analysieren, um sie durch Laser-Induced Forward Transfer (LIFT) in Mikrotiterplatten zu transferieren. Auf der analytica 2024 in München wird die Fraunhofer-Gesellschaft das neuartige Verfahren erstmals öffentlich in Halle A3 auf Stand 407 präsentieren.Pluripotente Stammzellen sind der Schlüssel zur...
Ein neues Datenformat vereinfacht die Datenverarbeitung entlang der Prozesse beim 3D-Druck von Metallen. Damit lassen sich Fertigung und Prozesskontrolle in Echtzeit zusammenführen – nicht nur bei additiven, sondern auch bei subtraktiven Verfahren wie der Mikrostrukturierung.Für den 3D-Druck von Metallen gibt es vielfältige Verfahren. Am geläufigsten ist die Laser Powder Bed Fusion (LPBF), in welcher Laser durch schichtweises Belichten von Metallpulver ein Werkstück aufbauen. Entlang der Prozesskette müssen die Konstruktionsdaten hierbei mehrfach umgewandelt werden. Dabei entstehen teils Datenvolumen im zweistelligen Gigabyte-Bereich. Sie zu verarbeiten kostet nicht nur Zeit, sondern bringt selbst moderne IT-Systeme an Grenzen.Ein Forschungsteam der Lehrstühle für Lasertechnik LLT und für...
Für die Leistungselektronik in Elektroautos oder in der Photovoltaik werden hochreine Halbleiterkristalle benötigt. Industrielle Relevanz besitzen derartige Kristalle ab einem Durchmesser von 2 Zoll. Forschende aus Japan und Deutschland haben jetzt eine Methode entwickelt, um solche Kristalle ohne Tiegel mit einem laserbasierten Prozess herzustellen. Das Team des Fraunhofer-Instituts für Lasertechnik ILT in Aachen hat dafür eine prozess-optimierte Hochleistungsoptik entwickelt, die zusammen mit einem 20 kW-Laser eingesetzt wird.Die Vorteile des Laser-Diode-Floating-Zone-(LDFZ)-VerfahrensIn der modernen Elektrotechnik müssen relativ große Leistungen schnell geschaltet werden. Die Elektronik dafür basiert auf Wide-Bandgap-Halbleitern wie zum Beispiel Galliumoxid (Ga2O3). Mit einem...
Bei einem Kick-off-Meeting in Köln fiel am 30. Januar 2024 der Startschuss für einen Roadmapping-Prozess, der die in Hochschulen, Forschungsinstituten, Start-ups und Unternehmen Nordrhein-Westfalens laufenden Aktivitäten auf dem Gebiet der Quantentechnologien bündeln soll. Die beiden federführenden Ministerien für Kultur und Wissenschaft (MKW) und für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie (MWIKE) haben die Koordinierungsstelle QT.NMWP.NRW und das Forschungszentrum Jülich mit der Durchführung beauftragt. Die Koordination übernimmt das Fraunhofer-Institut für Lasertechnik ILT in Aachen.Nordrhein-Westfalen hat ein lebendiges Quanten-Ökosystem. Über das ganze Land verteilt treiben Hochschulen und Forschungseinrichtungen, Start-ups und etablierte Unternehmen sowie unterstützende...
Ob in der Lasermaterialbearbeitung, in additiven Fertigungs- und Reparaturprozessen, für eine Unkrautbekämpfung per Laser oder ein automatisiertes Design optischer Systeme: Artificial Intelligence entfaltet auch in der Photonik enormes, teils disruptives Potenzial. Die dritte »AI for Laser Technology Conference«, die Ende November mit rund 50 internationalen Expertinnen und Experten am Fraunhofer-Institut für Lasertechnik ILT in Aachen stattfand, hat klar gezeigt, dass die AI-getriebene Transformation in vollem Gange ist.»Unsere AI setzt im Design optischer Systeme in Sekunden um, wofür klassische Algorithmen bisher Stunden oder Tage brauchten oder gar keine Lösungen finden«, berichtete Konferenzleiter Prof. Carlo Holly auf der dritten »AI for Laser Technology Conference«, zu der das...
Das Fraunhofer-Institut für Lasertechnik ILT mobilisiert das neue Netzwerk »Laser in Hydrogen Technology« in dem sowohl Ausrüster als auch Anwender mit unterschiedlicher Expertise eine Austauschplattform für das Thema Laser und Photonik für die Wasserstofftechnologie finden. In diesem Netzwerk werden aktuelle Forschungs- und Entwicklungsthemen rund um Laserprozesse für Brennstoffzellen und Elektrolyseure diskutiert und daraus neue Forschungsverbünde geformt mit dem Ziel einer schnellen industriellen Umsetzung. Als Plattform für diese Entwicklungen bietet das Aachener Institut sein Wasserstofflabor für Laserprozesse an, das die gesamte Prozesskette von der Umformtechnik bis zum Testen der Zellen umfasst und in dem die Projektpartner die Technologie zügig vorantreiben können.Mit grünem...
Im Dezember 2022 gelang der National Ignition Facility (NIF) des Lawrence Livermore National Laboratory (LLNL) in Kalifornien, USA, ein historischer Durchbruch: Forschende erbrachten den Beweis für die Realisierbarkeit der Trägheitsfusionsenergie (IFE), indem sie ein sich selbst erhaltendes brennendes Plasma erzeugten. IFE demonstrierte damit eine sinnvolle Ergänzung zu kohlenstoff-freien, sicheren und sauberen Energiequellen der Zukunft. Diese herausragende Leistung hat das US-Energieministerium dazu veranlasst, 16 Mio. Dollar für die Einrichtung des STARFIRE Hub (IFE Science & Technology Accelerated Research for Fusion Innovation & Reactor Engineering) bereitzustellen. Das Fraunhofer ILT ist stolz, als Teil des multi-institutionellen Teams unter der Leitung des LLNL einen...
Rund 70 Fachleute aus Industrie und Wissenschaft trafen sich im September 2023 auf dem LKH₂ – Laser Colloquium Hydrogen auf dem Forschungscampus Digital Photonic Production (DPP) der RWTH Aachen University. Im Mittelpunkt des Herbstkongresses des Fraunhofer-Instituts für Lasertechnik ILT standen Anwendungsmöglichkeiten von Lasern für die Wasserstoffproduktion. Wie wichtig dabei das Denken in Prozessketten ist, erfuhren die Teilnehmenden bei vielen Referaten und den Laborvorführungen am Fraunhofer ILT und dem benachbarten Fraunhofer-Institut für Produktionstechnologie IPT.Weltweit haben Hersteller von Güterverkehrsmitteln Wasserstoffantriebe fest im Blick: »Die Nutzfahrzeuge der Zukunft brauchen nicht nur Batterien, sie brauchen auch Wasserstoff«, erklärte Martin Daum, Vorstandvorsitzender...
Eine der entscheidenden Fragen der Verkehrswende lautet: Wie lassen sich E-Fahrzeuge nachhaltig und zugleich ökonomisch herstellen? Gleich mehrere Antworten kennt das Fraunhofer-Institut für Lasertechnik ILT aus Aachen, das gemeinsam mit Industriepartnern elektrisierende Lösungen rund um die Lasertechnik entwickelt hat. Die Überwachung von lasergeschweißten Verbindungen zeigen unter anderem nLight Plasmo, Precitec und 4D Photonics auf dem LSE - Laser Symposium Elektromobility 2024 am 23. und 24. Januar 2024. Die Unternehmen demonstrieren live vor Ort wie ihre Prozessüberwachung einwandfreie Schweißvorgänge gewährleistet.Als »Herzstück des Elektroautos und Schlüssel für die Zukunft der Mobilität« bezeichnete Herbert Diess, der ehemalige Vorstandsvorsitzende des Volkswagenkonzerns die...
Fraunhofer-Institute sind Bindeglieder zwischen Forschung und industrieller Anwendung. Das zeigt das Fraunhofer-Institut für Lasertechnik ILT einmal mehr und eindrücklich auf der formnext vom 7. bis zum 10. November 2023 in Frankfurt am Main. Jedes Exponat erzählt eine Erfolgsgeschichte aus unterschiedlichen Branchen und Anwendungen, mit völlig unterschiedlichen Materialien und Verfahren.Seit mehr als 35 Jahren treibt das Fraunhofer ILT die Additive Fertigung voran – insbesondere metallischer Bauteile, etwa mit Laser Powder Bed Fusion (LPBF) oder dem Laserauftragschweißen (Laser Material Deposition LMD). Im Fokus der breit aufgestellten Forschung steht neben dem Aspekt der Nachhaltigkeit die Optimierung der Wirtschaftlichkeit. Dafür betrachten die Laserexperten die Prozessketten...
Das Fraunhofer-Institut für Lasertechnik ILT präsentiert auf dem Fraunhofer-Gemeinschaftsstand der formnext vom 7. bis zum 10. November 2023 in Frankfurt am Main neueste Forschungsergebnisse der Additiven Fertigungstechnologie. Unter anderem zeigen die Aachener additiv gefertigte Sensoren, die direkt auf Bauteile gedruckt werden und Echtzeitdaten unter anderem für Predictive Maintenance liefern. Ein neues Verfahren ermöglicht das nahtlose Einbringen von Sensoren während des additiven Herstellungsprozesses von Bauteilen in der Laser Powder Bed Fusion.Im Zusammenhang mit Trends wie Industrie 4.0 und dem Internet of Things gewinnt die exakte Zustandserfassung von Maschinen und Bauteilen zunehmend an Bedeutung. Um ausreichend Daten zu sammeln, hat das Fraunhofer-Institut für Lasertechnik ILT...
Das Fraunhofer-Institut für Lasertechnik ILT präsentiert auf dem Fraunhofer-Gemeinschaftsstand der formnext vom 7. bis zum 10. November 2023 in Frankfurt am Main neueste Forschungsergebnisse der Additiven Fertigungstechnologie. Unter anderem zeigen die Aachener additiv gefertigte Sensoren, die direkt auf Bauteile gedruckt werden und Echtzeitdaten unter anderem für Predictive Maintenance liefern. Ein neues Verfahren ermöglicht das nahtlose Einbringen von Sensoren während des additiven Herstellungsprozesses von Bauteilen in der Laser Powder Bed Fusion.Im Zusammenhang mit Trends wie Industrie 4.0 und dem Internet of Things gewinnt die exakte Zustandserfassung von Maschinen und Bauteilen zunehmend an Bedeutung. Um ausreichend Daten zu sammeln, hat das Fraunhofer-Institut für Lasertechnik ILT...
Im Europäischen Forschungsprojekt ReSoURCE arbeiten Expertinnen und Experten aus neun unterschiedlichen Unternehmen und Instituten zusammen, um gemeinsam nachhaltige Lösungen für das Recycling von Feuerfestmaterialien zu entwickeln. Die deutschen Projektpartner liefern vor allem Laser-Know-how.Feuerfestmaterialien halten hohen Temperaturen jenseits von 1500 °C stand. Sie sind unverzichtbar für Industrieöfen mit denen z. B. Glas oder Keramik, Leichtmetalle und Stähle produziert werden. Die Einsatzdauer für feuerfeste Produkte reicht von wenigen Tagen bis zu vielen Jahren – abhängig von den Materialien, der Temperatur im Prozessgefäß und anderen Betriebsparametern. So fallen weltweit jährlich etwa 32 Millionen Tonnen gebrauchte Feuerfestmaterialien an, von denen nur ein Bruchteil...
Automatisierung und Null-Fehler-Produktion sind wichtige Trends im Maschinenbau. Künstliche Intelligenz (KI) spielt dabei eine große Rolle. Schon heute hilft sie, in den Daten der Prozessüberwachung Abweichungen zu erkennen und Qualitätskontrolle in Echtzeit zu realisieren. In Zukunft wird KI viel mehr Prozesse regeln und mit Vorschlägen die Prozessplanung vereinfachen. Auf der dritten »AI for Laser Technology Conference« am 23. und 24. November 2023 werden diese und andere Trends bei der Anwendung von KI in der Materialbearbeitung diskutiert.Ein modernes System zur Lasermaterialbearbeitung liefert erhebliche Datenmengen: Einerseits lassen sich die optischen Elemente im Laser und im Bearbeitungskopf überwachen und andererseits liefert die Prozessüberwachung Daten aus der...
Das Fraunhofer-Institut für Lasertechnik ILT lädt die Laser-Community vom 17. bis zum 19. April 2024 zum 14. International Laser Technology Congress AKL nach Aachen ein. Anwender, Hersteller und Entwickler aus verschiedenen Bereichen der Laserbranche haben auf dem AKL’24 die Möglichkeit, sich über neueste Entwicklungen auf dem Gebiet der angewandten Lasertechnik in der Produktion auszutauschen. Mit über 500 Teilnehmenden, mehr als 80 Vorträgen und 50 Laserherstellern und System- bzw. Komponenten-Zulieferern auf der konferenzbegleitenden Ausstellung hat sich der AKL in Europa als führendes Forum für angewandte Lasertechnik in der Produktion etabliert.Um sich in Zeiten eines starken Wettbewerbsumfelds besser zu positionieren, suchen Unternehmen stetig nach neuen Ideen und Technologien – den...
Von der Energieforschung bis zur Metallbearbeitung: Überall bietet der Laser Möglichkeiten, um mehr für eine nachhaltige Zukunft zu tun. Schon heute werden Batteriezellen für die Elektromobilität mit dem Laser besonders effizient geschweißt. Mit dem Laser lassen sich Schadstoffe in der Atmosphäre messen und mit ihm wird das Quanteninternet aufgebaut. Diese und weitere Innovationen zeigte das Fraunhofer-Institut für Lasertechnik ILT auf der diesjährigen LASER World of PHOTONICS und der World of QUANTUM in München.Die LASER-Messe in München feierte in diesem Jahr ihren 50. Geburtstag. Mit über 40 000 Besuchern lag sie gut 30 Prozent über dem Vor-Pandemie-Niveau, ein klares Zeichen für die wirtschaftliche Relevanz des Themas Lasertechnik. Am gleichen Ort fanden die Fachmessen automatica und...
Wasserstoff ist für viele nicht nur im Periodensystem, sondern auch als grüne Energiequelle der Zukunft die Nummer 1. Diese Top-Position erfordert energieeffiziente und leistungsstarke Technik, um grünen Wasserstoff zu erzeugen und zu nutzen. Eine wichtige Rolle spielt dabei der Laser, wie aktuelle Aktivitäten des Fraunhofer ILT beweisen.Sie wollen ernst machen in Sachen grüner Wasserstoff: Gleich 28-mal steht der Begriff Wasserstoff im Koalitionsvertrag zwischen SPD, Bündnis 90/Die Grünen und der FDP vom 7. Dezember 2021. Die Ampelkoalition will den Ausbau der Wasserstoffwirtschaft beschleunigen und bis 2030 mindestens zehn Gigawatt Elektrolysekapazität in Deutschland installieren. Damit nicht genug: Geplant sind Quoten für grünen Wasserstoff in der öffentlichen Beschaffung, der Aufbau...
Ultrakurz gepulste (UKP) Laser sind in der Lasermaterialbearbeitung vielseitig einsetzbar. Sie arbeiten noch effizienter, wenn die Laserpulse in Raum und Zeit optimal manipuliert werden. Wie wichtig das für die neuen Hochleistungsquellen mit 300 W und mehr ist, konnte man auf dem »7. UKP Workshop Ultrafast Laser Technology« in Aachen erfahren. Sehen konnte man dort auch, wie UKP-Laser die Elektroden von Batterien für Elektroautos oder Wasserstoffsysteme signifikant effizienter machen.Ende April traf sich die Community der Entwickler und Anwender von UKP-Lasern in Aachen zum 7. UKP Workshop. Die Organisatoren des Fraunhofer-Instituts für Lasertechnik ILT bewiesen einmal mehr einen sicheren Geschmack mit der Auswahl des Tagungsortes: DAS LIEBIG ist ein ehemaliger Schlachthof, der mit viel...
Galvo-Scanner sind in der Lasermaterialbearbeitung seit Jahrzenten im Gebrauch. Ein Team des Fraunhofer-Instituts für Lasertechnik ILT hat jetzt ein neues, besonders kompaktes Scannermodul entwickelt, das erhebliche Effizienzsteigerungen zum Beispiel im 3D-Druck, der Mikrobearbeitung oder der Medizintechnik verspricht. Die Forscherinnen und Forscher haben es bereits für verschiedene Anwendungen erfolgreich getestet. Der Scanner ist auf der LASER World of Photonics 2023 in München ausgestellt.Kleiner, leichter, effizienter und nachhaltiger – das sind die heutigen Anforderungen für Systementwickler. Ein Team des Fraunhofer ILT hat auf Basis dieser Forderungen durch Fusion von Scannerantrieb und Spiegelsubstrat deutlich kleinere Baugrößen realisiert: Der planare Galvo-Scanner spart gegenüber...
Warum steht im Sommer ein elektrisches Schneemobil auf der LASER World of PHOTONICS 2023? Diese Premiere der arktischen Art verdanken die Messebesucher*innen dem finnischen Fahrzeughersteller Aurora Powertrains Oy. Das Startup hat für die arktischen Temperaturen dieser Region kältefeste Batterien mit äußerst hoher Energiedichte entwickelt. Die dazu nötige maßgeschneiderte Fügetechnik stammt von den Laserschweiß-Fachleuten des Fraunhofer-Instituts für Lasertechnik ILT aus Aachen.Einer der wahrscheinlich kleinsten und sicherlich coolsten Fahrzeughersteller der Welt sitzt im hohen Norden Finnlands. Das Startup Aurora Powertrains Oy aus Rovaniemi hat mit dem eSled eines der weltweit ersten elektrischen Schneemobile entwickelt. Die Motivation für die Forschenden: Nachhaltige Mobilität auch in...
Zusammenarbeit zwischen TRUMPF, Fraunhofer ILT und DESY liefert bislang detailreichste Einblicke in Laserschweißprozesse dank Teilchenbeschleuniger // Fraunhofer-Experte Marc Hummel: »Wir konnten nun erstmals eindeutig nachweisen, dass sich beim Schweißen von Hochleistungselektronik durch den Einsatz von Lasern mit grüner Wellenlänge Rohstoffe einsparen lassen.«Jede Menge Rohstoffe lassen sich beim Schweißen von Hochleistungselektroniken sparen. Das hat eine Untersuchung beim Deutschen Elektronen-Synchrotron DESY der Helmholtz-Gemeinschaft in Hamburg ergeben. Hochleistungselektronik steckt in jedem E-Auto und sorgt als Schlüsseltechnologie für die beste Leistung von Batterie und Motor. Die Hamburger Forscher untersuchten nun gemeinsam mit dem Hochtechnologieunternehmen TRUMPF und dem...
Das Fraunhofer-Institut für Lasertechnik ILT hat das sogenannte SMaC-Verfahren entwickelt, ein neues Beschichtungsverfahren, das Laserauftragschweißen und mechanische Bearbeitung kombiniert. Damit lassen sich hochfeste Beschichtungswerkstoffe schnell und effizient auftragen und simultan zerspanend bearbeiten. SMaC ermöglicht die Herstellung von Bauteilen mit verlängerter Lebensdauer und erweiterten Einsatzzyklen, was gerade in der Energiewirtschaft, der Mobilitätsbranche und der chemischen Industrie höchst interessant ist.Beschichtungen sind sowas wie Hidden Champions: Sie werden kaum wahrgenommen und leisten dennoch Großartiges. Sie tragen dazu bei, Bauteile vor unterschiedlichsten Arten von Schäden und Verschleiß zu schützen. Beschichtungen verbessern die physikalischen oder chemischen...
Für eine erfolgreiche Elektrifizierung des mobilen Sektors sind leistungsfähige Batteriezellen eine entscheidende Voraussetzung. Nun haben Forschende des Fraunhofer-Instituts für Lasertechnik ILT in Aachen innovative laserbasierte Technologien für die Fertigung von Lithium-Ionen-Akkus entwickelt. Diese bieten deutlich kürzere Ladezeiten und längere Lebensdauer als auf herkömmliche Art und Weise hergestellte Lithium-Ionen-Akkus. Zudem wird durch die laserbasierte Trocknung die wasserbasierte Elektrodenbeschichtung in der Fertigung deutlich energieeffizienter. Das Fraunhofer ILT stellt die zukunftsweisenden Lasertechnologien für die Batteriezellfertigung auf der Hannover Messe 2023 auf dem Fraunhofer-Stand (Halle 16, Stand A12) anhand eines Demonstrators vor.Egal, ob stationäre...
Wetterberichte, Klimamodelle oder Raketenstarts – sie alle benötigen präzise Daten aus der Atmosphäre. LIDAR (LIght Detection And Ranging)-Systeme schießen Laserstrahlen in den Himmel. Aus dem rückgestreuten Licht lassen sich Wind- und Temperaturdaten berechnen – in einer Höhe von bis zu 100 km. Ein Team vom Fraunhofer-Institut für Lasertechnik ILT und dem Leibniz-Institut für Atmosphärenphysik IAP hat ein portables LIDAR-System entwickelt, das autonom arbeitet. In Zukunft sollen solche Systeme in Serie gefertigt werden, um als Netzwerk Klimadaten in einer neuen Qualität zu liefern.Der Blick nach obenEin Oktober-Abend am Ostseestrand: Das Wasser ist erstaunlich klar, doch Josef Höffner blickt nach oben. Wo andere nur Himmel und Wolken sehen, tut sich für ihn eine riesige Landkarte auf....
Lassen sich auch anspruchsvolle Metallbauteile in Serie produktiv und reproduzierbar 3D-drucken? Forschende aus Aachen bejahen diese Frage: Sie transferierten am Fraunhofer-Institut für Lasertechnik ILT das zweidimensionale Extreme Hochgeschwindigkeits-Laserauftragschweißen EHLA auf eine modifizierte 5-Achs CNC-Anlage für die additive Fertigung von komplexen Bauteilen. Mit Erweiterung des EHLA-Verfahrens auf die dritte Dimension lassen sich unter anderem schwer schweißbare Werkstoffe wie Werkzeugstähle, Titan, Aluminium und Nickelbasislegierungen 3D-drucken.Jahrzehntelang dominierten zwei Laserverfahren beim Drucken und Beschichten von Metallbauteilen. Die dominierende Technologie beim direkten industriellen, metallischen 3D-Druck ist das vor 26 Jahren patentierte laserbasierte...
Laser haben einen Mini-Stern auf der Erde gezündet und damit den Grundstein für eine saubere Energiequelle der Zukunft gelegt: Ein historischer Durchbruch in der Trägheitseinschluss-Fusionsforschung an der National Ignition Facility im Lawrence Livermore National Lab und ein entscheidender Moment für die Photonik! Eine der vielversprechendsten Anwendungen der Lasertechnologie, die Realisierung der lasergetriebenen Fusion, hat einen historischen Durchbruch erzielt. Wie das Lawrence Livermore National Laboratory (LLNL, Kalifornien, USA) in seiner Pressemitteilung vom 13. Dezember 2022 bekannt gab, konnten amerikanische Wissenschaftler an der National Ignition Facility (NIF) eine Fusionsenergie von 3,15 Megajoule (MJ) aus einem mit den Wasserstoffisotopen Deuterium und Tritium gefüllten...
Die Fraunhofer-Gesellschaft hat Prof. Arnold Gillner, Leiter Business Development am Fraunhofer ILT, mit dem Fraunhofer-Taler geehrt. Die Auszeichnung wird an Persönlichkeiten verliehen, die sich in besonderer Weise um die Fraunhofer-Gesellschaft verdient gemacht haben. Dr. Patrick Hoyer überreichte im Namen des Vorstands der Fraunhofer-Gesellschaft Prof. Arnold Gillner den Fraunhofer-Taler im Rahmen einer Kuratoriumssitzung des Fraunhofer ILT am 10. November in Aachen.Prof. Gillner hat sich in seiner über 35-jährigen Tätigkeit nicht nur durch seine breiten wissenschaftlichen Leistungen in der Lasermaterialbearbeitung, sondern auch durch sein Engagement und seinen besonderen Einsatz für die Fraunhofer-Gesellschaft verdient gemacht und hat zum Erfolg des Fraunhofer ILT maßgeblich...
Gemeinsam mit den Partnern des Projekts »Hohe Produktivität und Detailtreue in der additiven Fertigung durch Kombination von UV-Polymerisation und Mehrphotonenpolymerisation – HoPro-3D«, entwickelte das Fraunhofer-Institut für Lasertechnik ILT eine neuartige Anlage zur Herstellung hochaufgelöster Mikrobauteile durch Fotovernetzung. Polymere Mikrostrukturen lassen sich so wirtschaftlich und kundenspezifisch in einer Maschine herstellen.Die Expertinnen und Experten des Fraunhofer ILT arbeiteten gemeinsam mit der LightFab GmbH aus Aachen, der Bartels Mikrotechnik GmbH aus Dortmund und der Miltenyi Biotec GmbH aus Bergisch Gladbach im Projekt »HoPro-3D« an der Entwicklung eines neuartigen 3D-Druckers zur Herstellung von Mikrobauteilen aus Photopolymeren. Er vereint eine schnelle flächige...
Das neue Jahr fängt gut an – für Produktionsfachleute im Bereich Elektromobilität in Aachen am 24. und 25. Januar 2023. An diesen Tagen veranstaltet das Fraunhofer-Institut für Lasertechnik ILT erneut das »LSE – Lasersymposium Elektromobilität«, diesmal erstmals seit vier Jahren wieder in Präsenz. Auch bei Nummer 5 erfahren Teilnehmende, wie mit neuer Lasertechnologie die Trendwende zur Großserienproduktion von E-Fahrzeugen prozesssicher, qualitativ hochwertig und bezahlbar gelingt – mit neuem, inspirierendem Input aus Finnland, Großbritannien und Österreich.»Never change a winning team«. Das Erfolgsrezept aus dem Sport gilt auch für das LSE und das Team um Dr. Alexander Olowinsky, Abteilungsleiter Fügen und Trennen am Fraunhofer ILT, der als Initiator und Moderator seit 2019 die...
Die Fraunhofer-Gesellschaft (www.fraunhofer.de) betreibt in Deutschland derzeit 76 Institute und Forschungseinrichtungen und ist die weltweit führende Organisation für anwendungsorientierte Forschung. Rund 30 000 Mitarbeitende erarbeiten das jährliche Forschungsvolumen von 2,9 Milliarden Euro. Das Fraunhofer-Institut für Lasertechnik ILT in Aachen sucht für die Abteilung Marketing und Kommunikation zum nächstmöglichen Zeitpunkt ein*n Online-Redakteur*in. Die Abteilung Marketing und Kommunikation vermittelt den Kunden, FuE-Partnern, Zuwendungsgebern, Alumni und Nachwuchskräften des Fraunhofer ILT sowie der interessierten Öffentlichkeit den Nutzen lasertechnischer Innovationen. Das Fraunhofer ILT zählt mit seinen rund 550 Mitarbeitenden international zu den führenden...
Mit einem ehrgeizigen Ziel starteten Partner aus der Industrie gemeinsam mit Forschenden der Fraunhofer-Institute für Lasertechnik ILT und für Produktionstechnologie IPT sowie der RWTH Aachen University vor drei Jahren das BMBF-Verbundprojekt »IDEA – Industrialisierung von Digitalem Engineering und Additiver Fertigung«. Sie bauten zwei automatisierte, additive Produktionslinien für den metallischen 3D-Druck mit Vorbildcharakter auf, um hochperformante High-End-Komponenten wie zum Beispiel für Gasturbinen zu fertigen. Mit Erfolg: In Berlin und Georgensgmünd entstehen seit Kurzem per 3D-Druck Bauteile aus Metall, die zeigen, wie nicht nur Großkonzernen, sondern auch KMUs die additive Serienfertigung von individualisierten Komponenten in mittleren Losgrößen wirtschaftlich gelingt. Eine...
Die Covid-Pandemie hat neben vielen Herausforderungen auch einen Innovationsschub in der Diagnostik mit sich gebracht. Innerhalb kürzester Zeit mussten zuverlässige Nachweismethoden entwickelt, unzählige Labore ausgerüstet und mehrere hunderttausend Tests pro Woche durchgeführt werden. Im Zuge dessen hat ein Team des Fraunhofer-Instituts für Lasertechnik ILT in Aachen eine neue Ausleseeinheit für paramagnetische Partikel in einem Mikrofluidiksystem entwickelt. Die Besonderheit liegt dabei in der Art der Partikel: Es sind Mikropartikel verschiedener Größe und unterschiedlichen Fluoreszenzen, die nach Bedarf mit verschiedenen Fängermolekülen (Antigene oder Antikörper) »beladen« werden, so dass bis zu 24 Analyte gleichzeitig erfasst werden können.Viele Fragen haben sich daraus ergeben: Wie...
Auch kleine und mittlere Unternehmen (KMU) können sich Laser leisten, doch gerade bei häufig wechselnden Anwendungen fehlen oft die Kapazität und das Know-how für optimales Feintuning. Auf Lasermaschinen mit Grips setzt das BMBF-Verbundprojekt DIPOOL, in dem vier Industrieunternehmen und zwei Forschungsinstitute gemeinsam zwei Demonstratoren für das Laserschneiden und das Laserschweißen entwickeln. Welche Rolle dabei KI und minimalinvasive Modulationstechnik spielen, erfuhr Technikreporter Nikolaus Fecht von Dr. Dirk Petring vom Fraunhofer-Institut für Lasertechnik ILT aus Aachen.Ein Experte aus der Laser-Community sagte einmal spöttisch: »Wenn Sie sich weder Physiker noch Physikerinnen mit Doktortitel leisten können, können Sie nie einen Laser effizient nutzen.« Sie sprechen auf der...
Mit seinen Partnern entwickelt das Fraunhofer-Institut für Lasertechnik ILT laserbasierte Lösungen und initiiert strategische Allianzen im Rheinischen Revier, um photonische Quantentechnologien und den Technologietransfer in die Industrie voranzutreiben. Der Präzisions-Werkzeugkasten von Wissenschaft und Industrie kann mit dem Einsatz von Quantentechnologien der zweiten Generation um völlig neue Möglichkeiten erweitert werden. Erste Umsetzungen in der sicheren Kommunikation, der hochsensitiven Messtechnik oder bei komplexen Computing-Aufgaben verdeutlichen das disruptive Potenzial zukünftiger Anwendungen. Photonik als Schlüssel für Quantentechnologien Bei den Quantentechnologien 2.0 steht im Fokus, wie sich mikroskopisch beschränkte Systeme beherrschen und Quantensysteme...
Mikro-elektromechanische Systeme (MEMS) haben sich als Sensoren milliardenfach u. a. in smarten Autos, Handys und Mini-Insulinpumpen bewährt: Damit diese MEMS künftig noch leistungsfähiger werden, haben Forscherinnen und Forscher des Fraunhofer-Instituts für Lasertechnik ILT aus Aachen in Zusammenarbeit mit dem Fraunhofer ISIT und IST ein CMOS kompatibles Beschichtungs- und Laserkristallisationsverfahren entwickelt. Im Gegensatz zu sonst üblichen Verfahren entfallen hierbei Drähte und Lötstellen, was perspektivisch die Bauteilgröße deutlich senken und die Sensorleistung erhöhen kann.Sichere und zuverlässige Autofahrten verdanken wir MEMS-Sensoren, die viele Schlüsselparameter des Fahrzeugbetriebs erfassen. Sie ermöglichen die Steuerung vieler Fahrzeugsysteme wie Airbags,...
Gemeinsam mit Hamamatsu hat das Fraunhofer-Institut für Lasertechnik ILT in Aachen ein Labor für die Prozessentwicklung zur Lasermaterialbearbeitung mittels ultrakurz gepulster Laserstrahlung aufgebaut. Dort wurde gemeinschaftlich ein industrieller Bearbeitungskopf entwickelt, der Lasermaterialbearbeitung mit maßgeschneiderter, dynamischer Strahlformung und großen mittleren Leistungen für unterschiedlichste Anwendungsbereiche ermöglicht. Der neue Spatial Light Modulator von Hamamatsu kann dabei Laserleistungen bis 150 Watt dauerhaft umsetzen.Multistrahlsysteme sind der Schlüssel zur SkalierungUltrakurz gepulste (UKP) Laserstrahlung kann so gut wie jedes Material mit höchster Präzision bearbeiten. Um die Wirtschaftlichkeit der UKP-Bearbeitung weiter zu steigern, wurden Systeme mit mehr als...
Hybridtechnik in Reinkultur hat das Fraunhofer-Institut für Lasertechnik ILT für das DVS-Forschungsprojekt »KoaxHybrid« entwickelt und gebaut. In Aachen entstanden eine neue Optik mit Glassubstraten und ein Lichtbogenbrenner. Damit wurden das Metallschutzgas (MSG)-Schweißen und das Laserauftragschweißen mit Ringstrahl zu einem völlig neuen Verfahren vereint. Wie sich mit dem COLLAR Hybrid-Verfahren die Schweißgeschwindigkeit vergrößern und die Auftragrate beim metallischen 3D-Druck erhöhen lassen, erfahren Interessierte vom 19. bis zum 21. September in Koblenz auf einem Fachkongress des DVS – Deutscher Verband für Schweißen und verwandte Verfahren e. V.Das neue Verfahren verbindet das Beste aus zwei Welten, eine Kombination von zwei additiven Verfahren mit drahtförmigem Zusatzwerkstoff....
Cleantech – das heißt saubere Technologien für die Zukunft! Elektromobilität und Wasserstofferzeugung sind zwei Beispiele. Bei den Prozesslösungen ist der Laser oft das Werkzeug der Wahl. Coherent und das Fraunhofer-Institut für Lasertechnik ILT eröffnen beim AKL‘22 – International Laser Technology Congress das UV Center of Excellence, um innovative UV-Laserprozesse zu entwickeln und deren Skalierung für die industrielle Fertigung voranzutreiben.UV-Laser in der industriellen AnwendungSeit vielen Jahren sind UV-Laser die Arbeitspferde der Mikro- und Nanostrukturierung. Mit ihnen wurden viele Generationen von Mikroprozessoren hergestellt und auch in der Fertigung von Displays spielen sie eine wichtige Rolle. Im Rahmen großer industrieller Anwendungen wurden inbesondere die kurzwelligen...
Technische Details zum laserbasierten Polieren und Entgraten lockten im Jahr 2020 über 70 Teilnehmende aus der ganzen Welt zu einer virtuellen Reise nach Aachen. Wegen der unsicheren Reise-Situation von Teilnehmenden aus dem Ausland findet die »5th Conference on Laser Polishing« für Teilnehmende wieder virtuell statt. 10 Referierende aus dem In- und Ausland geben am Nachmittag des 12. und 13. Oktober 2022 von Aachen aus einen Überblick über den weltweiten Wissensstand auf dem Gebiet des Laserpolierens. Mittlerweile ist die Veranstaltung zur anerkannten Wissenschaftsplattform für Fachleute aus aller Welt avanciert. Anmeldungen sind bis zum 26. September möglich.Mit dem Polieren stehen und fallen die Funktionseigenschaften von vielen Bauteilen, es spielt daher in vielen Prozessketten eine...
Das Fraunhofer Institut für Lasertechnik ILT lädt zum dritten Mal zum LKH₂ – Laserkolloquium Wasserstoff nach Aachen ein. Am 13. und 14. September 2022 geht es im Research Center for Digital Photonic Production um neue wichtige Aufgaben für den Laser. Hersteller von Automobilen, Maschinen, Anlagen und Lasern diskutieren erstmals in Präsenz mit Forschern über den Stand der Produktionstechnik: Im Mittelpunkt stehen nun nicht mehr nur das Laserschneiden und -schweißen von Bipolarplatten oder der metallische 3D-Druck, sondern auch die gesamte Prozesskette und deren Überwachung.»Nie war er so wertvoll wie heute«. Ein altbekannter Werbeslogan der Medizinbranche fällt einem spontan ein beim Blick auf das ständig wachsende Interesse am Hype-Thema Wasserstoff. Unter der Vielzahl an Veranstaltungen...
Nach einer pandemiebedingten Pause von vier Jahren traf sich die Community der industriellen Lasertechnik zum »AKL’22 – International Laser Technology Congress« vom 4. bis zum 6. Mai 2022 in Aachen. Der Branche geht es gut, der größte Trend ist die weitgehende Digitalisierung der Prozesse. Gleichzeitig werden aber auch die gängigen Strahlquellen zu immer neuen Spitzenleistungen getrieben. Neu im Tagungsprogramm war das Forum Quantentechnologie & Photonik, wo große deutsche Unternehmen eine erstaunliche Themenbreite vorstellten.»Die Stimmung in der Photonik ist gut, die Aussichten sind sehr gut«, beschrieb Constantin Häfner, Leiter des Fraunhofer-Instituts für Lasertechnik ILT in Aachen, das Klima im Markt. Derzeitige Treiber sind insbesondere lasertechnische Produktionslösungen für...
Photonic quantum technologies offer great potential for a decisive change in many social and economic areas. Solutions for the implementation and application of quantum technologies 2.0 will be presented and discussed at this year´s AKL´22 in the new expert forum “Quantum Technology & Photonics” Photonic quantum technologies for a strong innovation ecosystem Quantum technologies offer enormous potential for the development of disruptive applications in areas such as imaging, metrology, communications and computing. Together with international partners from research and industry, the Fraunhofer Institute for Laser Technology ILT develops laser-based solutions for the implementation and application of quantum technologies 2.0, in which the quantum properties...
Photonische Quantentechnologien bieten großes Potential für einen entscheidenden Wandel in vielen gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Bereichen. Lösungen für die Umsetzung und Anwendung der Quantentechnologien 2.0 werden auf dem diesjährigen AKL’22 erstmalig im neuen Fachforum »Quantentechnologie & Photonik« präsentiert und diskutiert. Photonische Quantentechnologien für ein starkes Innovations-Ökosystem Quantentechnologien bieten ein enormes Potenzial für die Entwicklung disruptiver Anwendungen in Bereichen wie der Bildgebung, Messtechnik, Kommunikation und beim Computing. Mit internationalen Partnern aus Forschung und Industrie entwickelt das Fraunhofer-Institut für Lasertechnik ILT laserbasierte Lösungen für die Umsetzung und Anwendung...
Vom 4. bis 6. Mai 2022 treffen sich zum 13. Mal Laserhersteller und -anwender unterschiedlicher Branchen auf dem »AKL – International Laser Technology Congress«. Nach der Pandemie-bedingten Pause freut sich Prof. Constantin Häfner, Leiter des Fraunhofer-Instituts für Lasertechnik ILT umso mehr, die Laser-Community live in Aachen zum AKL’22 begrüßen zu dürfen. Über 80 Referierende informieren über den aktuellen Stand sowie Trends rund um die Lasertechnik in der Produktion. Ob Produktivitätssteigerung bei der additiven Fertigung, KI-gestützte Laseranlagen oder vernetzte digitale Prozessketten für die smarte Produktion von Morgen – auf dem AKL‘22 werden neueste Erkenntnisse der angewandten Forschung sowie Pionierleistungen der Industrie präsentiert und diskutiert. Ab sofort...
Die Verkehrswende ist ein zentraler Eckpfeiler der Energiewende. Ohne die wirtschaftliche Fertigung leistungsstarker Elektrobatterien wird sie allerdings nicht gelingen. Die Lasertechnik erweist sich dabei als eine Schlüsseltechnologie. Seit 2019 richtet das Fraunhofer-Institut für Lasertechnik ILT deshalb das »LSE – Lasersymposium Elektromobilität« aus. Am 25. und 26. Januar 2022 findet es zum vierten Mal statt, wie schon 2021 als reines Online-Event mit virtueller Laborführung. Zahlreiche Expertinnen und Experten referieren über jüngste Fortschritte und Trends rund um Laserverfahren zur Fertigung und Entwicklung von Batteriemodulen und -packs im Bereich der Elektromobilität. Der Umstieg auf die Elektromobilität lässt den Bedarf an leistungsfähigen Energiespeichersystemen rasant in...
Motivation Das Verbundprojekt „Hoch-integrierte PIC-basierte ECDLs für die Quantentechnologie“ (HiPEQ) befasst sich mit der Entwicklung einer innovativen Plattform für miniaturisierte einmodige und schmalbandige Diodenlaser (ECDLs) im sichtbaren Spektralbereich für den Einsatz in Quantentechnologie-Anwendungen. Schmalbandige Laser sind Schlüsselkomponenten für viele Quantentechnologien. Für deren Integration in den tatsächlichen Feldeinsatz sind allerdings deutlich kompaktere und robustere Lasersysteme notwendig als sie derzeit kommerziell erhältlich sind. Dieses Problem wird in dem Projekt durch ein neuartiges hoch-integriertes Konzept gelöst. Solche Laserquellen sind eine Grundvoraussetzung für den Schritt vieler Quantentechnologien von der Grundlagenforschung hin zu echten...
Kunden und Investoren legen zunehmend Wert auf ökologische und nachhaltig hergestellte Produkte. Eine transparente ökologische Bewertung Ihrer Produkte hilft der Industrie und KMU (Kleine und Mittlere Unternehmen) Verantwortung für Mensch und Umwelt zu übernehmen und sich mit einem Wettbewerbsvorteil am Markt zu positionieren. Forscherinnen und Forscher des Fraunhofer-Instituts für Lasertechnik ILT adressieren nun das Thema Life Cycle Assessment im Bereich Laser Powder Bed Fusion. Mit dem Laser Powder Bed Fusion (LPBF)-Verfahren lassen sich komplexe Funktionsbauteile ressourceneffizient und wirtschaftlich herstellen. Die Fertigungskosten hängen dabei weniger von der Komplexität des zu fertigenden Bauteils ab, sondern zu einem großen Teil von seinem Volumen. Das pulverbettbasierte...
Die internationale, prominent besetzte Jury weiß es schon: Spannend bleibt aber die Frage nach den Preisträgern des Berthold Leibinger Preises 2020 bis zur Verleihung am 24. September. Zu diesem Termin sind auch Wissenschaftler der Verbundforschung MultiSurf nach Ditzingen bei Stuttgart eingeladen. Dort werden Professor Arnold Gillner (Fraunhofer ILT), Dr. Stephan Brüning (Schepers GmbH & Co. KG) und Dr. Keming Du (EdgeWave GmbH Innovative Laser Solutions), neben weiteren Finalisten aus der ganzen Welt, am Stammsitz der Firma Trumpf GmbH und Co. KG, an der Preisverleihung teilnehmen.In der Laserbranche zählt dieser Preis zu den weltweit hochkarätigsten Auszeichnungen. »Die Nominierung als Finalist ist bereits eine besondere Auszeichnung und zeichnet die hervorragende Arbeit unseres...
Eine Auszeichnung für jahrzehntelange Entwicklungsarbeit auf dem Gebiet der additiven Fertigung erhielt das Fraunhofer-Institut für Lasertechnik ILT: Die Aachener gewannen eine Ausschreibung des ASTM International und arbeiten nun an einem Projekt zur Standardisierung der Maschinenzustandsüberwachung für das pulverbett-basierte Laserstrahlschmelzverfahren Laser Powder Bed Fusion (LPBF). Im Mittelpunkt stehen die Auswahl und Qualifizierung bildgebender Sensorik, mit denen sich der Zustand von LPBF-Anlagen gezielt überwachen lässt. Schließlich soll aus diesen Daten eine kostensenkende Handlungsempfehlung für den Endanwender abgeleitet werden. International vereinheitlichte Standards vereinfachen Herstellern und Anwendern von Dienstleistungen und Produkten das Leben. Oft gelingt erst mit...
Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern am Fraunhofer-Institut für Lasertechnik ILT ist es in Zusammenarbeit mit Projektpartnern gelungen, ein neuartiges industrielles Fertigungsverfahren zu entwickeln. Es ermöglicht kostengünstige FR4-Leiterplattensubstrate jetzt auch in der Leistungselektronik, zum Beispiel in Elektromotoren, anzuwenden. Gegenüber dem Einsatz von konventioneller Leistungselektronik aus Keramik sind die sogenannten Hybridleiterplatten nicht nur wesentlich vielseitiger einsetzbar, sondern auch bis zu 20-mal günstiger. Das könnte mittelfristig eine Marktlücke schließen und so einen wichtigen Beitrag zur Mobilität der Zukunft leisten. »Stellen Sie sich einen Kupferblock mit gleicher Fläche, aber unterschiedlicher Dicke im Querschnitt vor«, bricht Projektleiter Woo-Sik...
Im Exzellenzcluster »Internet of Production« (IoP) haben 200 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler an der RWTH Aachen University in Kooperation mit dem Fraunhofer ILT ein Datencenter zur Steuerung und Kontrolle industrieller Prozesse aufgebaut. Das Konzept dafür basiert auf einem Projekt zur Steuerung von Lasersystemen, die am Fraunhofer-Institut für Lasertechnik ILT entwickelt wurde und die Open-Source-Software Kubernetes nutzt. Dort läuft ein entsprechendes System seit zwei Jahren erfolgreich und kann die Software für neue Laser in wenigen Minuten aus der Ferne automatisch installieren.Die Aufgabe: Komplexe Lasersysteme effizient einrichtenEin Ultrakurzpuls(UKP)-Laser ist ein komplexes System, mit dem sich mikrometergenau nahezu beliebige Materialien abtragen lassen. Zahlreiche...
In der Displayherstellung sind die ultrakurzgepulsten (UKP) Laser schon heute Standard, noch mehr und noch größere Anwendungen werden in den nächsten Jahren hinzukommen. Auf dem 6. »UKP–Workshop: Ultrafast Laser Technology« des Aachener Fraunhofer-Instituts für Lasertechnik ILT am 21. und 22. April 2021 wurden die nötige Technik und die passenden Prozesse vorgestellt. Das Spektrum reicht dabei von ultrastarken Strahlquellen bis zu Prozessen, mit denen man die Oberfläche einer Metallelektrode zur Wasserstofferzeugung tausendfach vergrößern kann.Alle zwei Jahre treffen sich seit 2011 UKP-Expertinnen und -Experten in Aachen, um sich in persönlicher Atmosphäre intensiv zu neuen Ideen und Trends aus Industrie und Forschung auszutauschen. Dieses Jahr fand die Netzwerkveranstaltung online statt....
Die Photonik ist ein Schlüssel für neuartige Anwendungen auf quantentechnologischer Basis: Laserlicht mit maßgeschneiderten Eigenschaften und hochpräzise optische Elemente und Komponenten ermöglichen den Aufbau und die Nutzung anspruchsvoller Systeme sowie die nötige Manipulations- und Messtechnik. Wenn Sie sich an dem Dialog zwischen Quantentechnologie-Experten und potenziellen Anwendern sowie Vertretern der Optischen Technologien beteiligen wollen, haben Sie nun eine einmalige Gelegenheit dazu: im Rahmen des AKL´20 - International Laser Technology Congress vom 6. bis 8. Mai 2020 in Aachen, findet am 6. Mai 2020  das Forum Quantentechnologie statt. Nach einer Einführung des VDI-TZ zum European Quantum Flagship Program werden Experten des Forschungszentrum Jülich, der...
Wolframkarbid-Kobalt ist ein hervorragender Werkstoff für Schneidwerkzeuge, da es extrem hitzebeständig und verschleißfest ist. Im neuen Forschungsprojekt »Additive Manufacturing von Wolframkarbid-Kobalt – AM von WC-Co« untersuchen Wissenschaftler des Instituts für Werkstoffanwendungen im Maschinenbau IWM und des Werkzeugmaschinenlabors WZL der RWTH Aachen University sowie des Fraunhofer-Instituts für Lasertechnik ILT nun, wie sich dieses Material mit dem Laser Powder Bed Fusion verarbeiten lässt. Das Ziel sind additiv gefertigte Schneidwerkzeuge, die dank komplexer Kühlgeometrien längere Standzeiten erreichen.Schneidwerkzeuge aus Wolframkarbid-Kobalt (WC-Co) können bislang nur über komplexe Sinterprozesse hergestellt werden. Die hohe Festigkeit dieser Werkstoffe auf der...
Additive Fertigungsverfahren wie der 3D-Druck zeichnen sich dadurch aus, dass Bauteile nahezu beliebig komplex aufgebaut werden können. Eine gute Oberflächenqualität metallischer Komponenten erfordert hier jedoch oft eine Nacharbeitung durch Fräsen oder Schleifverfahren. Gerade beim Fräsen dünnwandiger Bauteile kommt es oft zu Schwingungen, die zu Lasten der Genauigkeit und Bearbeitungsdauer gehen. Das Fraunhofer-Institut für Produktionstechnologie IPT und das Fraunhofer-Institut für Lasertechnik ILT aus Aachen zeigen vom 16. bis 22. Juli 2018 auf der Farnborough International Airshow am Beispiel der Fertigung von Triebwerkskomponenten, wie sich mit speziellen Stützstrukturen solche Schwingungen bei der Nachbearbeitung additiv gefertigter Bauteile verhindern...
Präzise und gut, aber zu langsam – so lassen sich die meisten Laserverfahren für die Oberflächenbearbeitung beschreiben. Im EU-Forschungsprojekt ultraSURFACE entwickelt das Fraunhofer-Institut für Lasertechnik ILT aus Aachen zusammen mit neun internationalen Partnern bis zum Ende des Jahres 2018 zwei neue Optiken, mit denen sich die Laserstrahlführung individuell und schnell an die sich ständig ändernde Bearbeitungssituation anpassen lässt. Dank dieses Tunings können Laser künftig bis zu zehn Mal schneller als bisher Oberflächen polieren, beschichten oder strukturieren.Schon der Name verheißt Tempo: Seit 2016 forscht und entwickelt ein internationales Team mit Firmen und Instituten aus Deutschland, Belgien, den Niederlanden, Israel und der Schweiz »Ultra Dynamic Optical Systems for High...
Für die Entwicklung des »Extremen Hochgeschwindigkeits-Laserauftrag-schweißens« EHLA wird ein Forscherteam des Fraunhofer-Instituts für Lasertechnik ILT und des Lehrstuhls für Digital Additive Production DAP der RWTH Aachen University mit dem Berthold Leibinger Innovationspreis 2018 geehrt. Mit EHLA lassen sich Bauteile besonders wirtschaftlich und gleichzeitig umweltfreundlich beschichten, reparieren oder additiv fertigen. Am 21. September erhalten die Aachener Wissenschaftler dafür den 1. Preis der Berthold Leibinger Stiftung in Ditzingen, der seit 2000 alle zwei Jahre für herausragende Forschungs- und Entwicklungsarbeiten zur Anwendung oder Erzeugung von Laserlicht verliehen wird.Das Timing passte: Das Forscherteam erfuhr am 16. Mai 2018, dem ersten internationalen...
Der Einsatz von Verbundwerkstoffen für »ground transportation« steht im Mittelpunkt des neuen JEC-Events »The Future of Composites in Transportation« in Chicago am 27. und 28. Juni 2018: Ein Highlight ist die Verleihung des »Future of Composites in Transportation 2018 Innovation Award«, der in der Kategorie »Passenger Car« an das Fraunhofer-Institut für Lasertechnik ILT in Aachen geht. Ausgezeichnet wird die Entwicklung eines Hybrid-Dachspriegels, an der zudem die Weber Fibertech GmbH, die Werkzeugbau Siegfried Hofmann GmbH, das Fraunhofer-Institut für Betriebsfestigkeit und Systemzuverlässigkeit LBF, die SCANLAB GmbH und die BMW Group beteiligt waren. Dieses Bauteil demonstriert den erfolgreichen Einsatz von Laserprozessen im Leichtbau.Das Timing ist perfekt: Der...
Mit dem Stahl-Innovationspreis zeichnet die deutsche Stahlindustrie alle drei Jahre Innovationen aus, dank derer dieser Werkstoff noch lange nicht zum alten Eisen zählt. Im Mittelpunkt stehen nicht nur Produkte aus Stahl, sondern auch innovative Verfahren, wie das Extreme Hochgeschwindigkeits-Laserauftragschweißen EHLA, das bereits mit dem Joseph-von-Fraunhofer-Preis 2017 ausgezeichnet wurde. Für die umweltfreundliche Laser-Alternative zur Chrom(VI)-Beschichtung erhielten die Forscher des Fraunhofer-Instituts für Lasertechnik ILT aus Aachen am 13. Juni 2018 nun den 2. Preis des Stahl-Innovationspreises in der Kategorie »Stahl in Forschung und Entwicklung«.Auf ihrer Homepage beschreibt die Heidelberger Künstlerin Stefanie Welk, wie in ihren Händen aus Stahldraht »dreidimensionale luft- und...
Preisträger des mit 10.000 € dotierten Innovation Award Laser Technology 2018, der seitens des Arbeitskreises Lasertechnik e.V. und des European Laser Institute ELI am 2. Mai 2018 im Rathaus zu Aachen verliehen wurde, ist Dr. Axel Luft, Sales Manager Global Automotive der Laserline GmbH. Dr. Axel Luft und sein Team haben mit der Innovation »Multi-Spot-Module zur Verbesserung von Fügeprozessen durch maßgeschneiderte Spot-Geometrien« den ersten Platz in dem offenen Wettbewerb belegt. Die achtköpfige internationale Jury wählte 3 herausragende Finalisten aus den zahlreichen eingegangenen Bewerbungen aus. Rund 370 Gäste wohnten der Preisverleihung im historischen Ambiente des Krönungssaales des Aachener Rathauses bei.Dr. Paul Hilton, Sprecher der internationalen Jury, hob die...
Einzelne Photonen und Quantenzustände gezielt präparieren, kontrollieren und für moderne Anwendungen nutzen – mit diesem Ziel starteten sechs Fraunhofer-Institute im Oktober 2017 das neue Leitprojekt QUILT (Quantum Methods for Advanced Imaging Solutions). Die Wissenschaftler des Fraunhofer-Instituts für Lasertechnik ILT entwickeln in diesem gemeinsamen Vorhaben robuste, vermarktungsfähige Photonen-Quellen für bildgebende Verfahren auf quantentechnologischer Basis. Denkbare Anwendungsgebiete sind die Medizin- oder Messtechnik, in denen damit neue Bereiche des elektromagnetischen Spektrums erschlossen und Grenzen der Bildgebung erweitert werden können.Siliziumbasierte Transistoren, Laser oder GPS-Systeme sind aus unserem heutigen Leben kaum wegzudenken. Diese sind nur ein...
Am Fraunhofer-Institut für Lasertechnik ILT in Aachen wurde nach dem Laserpolieren jetzt auch ein ablatives Verfahren für die Ultrapräzisionsbearbeitung von Optiken entwickelt: Das Laser Beam Figuring (LBF) ermöglicht einen Abtrag von weniger als 5 nm. Zum ersten Mal wird damit eine komplette Prozesskette für die laserbasierte Optikfertigung möglich.Dank ihrer guten Abbildungseigenschaften sind Asphären der Traum vieler Optikdesigner. Der Nachteil bei den Asphären ist die mechanische Bearbeitung: Sie ist deutlich zeitaufwändiger als bei konventionellen sphärischen Optiken. Und für eine hohe Oberflächengüte ist oft noch eine spezielle Nachbehandlung nötig.Das Laserpolieren ist ein erster Schritt, um die Oberflächenbearbeitung zu vereinfachen. Dabei wird die Glasoberfläche mit...
Zum 12. Mal treffen sich Laserhersteller und Laseranwender unterschiedlicher Branchen auf dem alle zwei Jahre stattfindenden AKL – International Laser Technology Congress. Mit über 600 Teilnehmern, 77 Referenten und über 50 Sponsoren hat sich der AKL in Europa als führendes Forum für angewandte Lasertechnik in der Produktion etabliert. Zu Programm und Anmeldung Technologische Fachkonferenz AKL’18Die AKL‘18-Fachkonferenz vermittelt einen umfassenden Überblick über aktuelle Entwicklungen in der Lasermaterial- bearbeitung im Makro- und Mikrobereich und der Laserstrahlquellenentwicklung. Darüber hinaus bietet sie Laserherstellern und -anwendern ein ideales Forum zum intensiven Erfahrungs- austausch.  Sponsoren-Ausstellung Namhafte Unternehmen der Lasertechnik...
Das Fraunhofer-Institut für Lasertechnik ILT hat ein Inline-System zur Prüfung, Qualifizierung und Justage des fokussierten Pulvergasstrahls der Düsen von Anlagen zum Laserauftragschweißen entwickelt. Mit diesem System lassen sich Düsen zertifizieren und die Kaustik vollständig charakterisieren. Der Anwender kann dank des Kameramoduls mit integrierter Beleuchtung außerdem den Prozess visualisieren und überwachen.Das Laserauftragschweißen hat sich bereits in verschiedenen Bereichenbewährt – zum Beispiel bei der Reparatur von Werkzeugen oder dem Auftragen von Korrosionsschutzschichten. Doch das Ergebnis hängt in hohem Maß davon ab, wie gleichmäßig der Laserstrahl das Pulver aufträgt. Die Prozessparameter Geschwindigkeit und Volumen der Pulverzufuhr in das Schmelzbad...
Mit theoretischen Experimenten versuchten Physiker wie Erwin Schrödinger ihr einst auf den Grund zu gehen, heutzutage machen Anwendungen wie Laser, Atomuhren und Halbleitertechnologien sie nutzbar – die Quantenphysik. Im neuen Leitprojekt QUILT bündelt die Fraunhofer-Gesellschaft die wissenschaftliche Expertise verschiedener Einzelinstitute und festigt ihren Stand als einer der wichtigsten Player in der quantenoptischen Anwendungsforschung. Nun wurde dafür der Kooperationsvertrag von den Projektpartnern in Berlin unterzeichnet.Im Berliner Magnus-Haus der Deutschen Physikalischen Gesellschaft ist am 1. März 2018 der Kooperationsvertrag für ein neues Fraunhofer-Leitprojekt unterzeichnet worden. Hinter den Buchstaben QUILT (Quantum Methods for Advanced Imaging Solutions)...
Der Name ist im wahrsten Sinn Programm: Im März 2018 geht es am Fraunhofer Institut für Lasertechnik ILT in Aachen um das Projekt AMable, das Unternehmen beim Verwirklichen von Additive Manufacturing-Ideen hilft. Die beteiligten Institute laden Firmen aus der AM-Branche am 20.3.2018 zum AM Stakeholder Workshop ein, um sie als »Enabler« zu gewinnen.Im Mittelpunkt steht eine wichtige Frage, die sich heute auch viele kleine und mittlere Unternehmen (KMU) stellen: Geht es nicht auch per 3D-Druck? Seit dem Herbst 2017 untersuchen europäische Forschungsinstitute unter der Projektleitung des Fraunhofer ILT im Projekt AMable, wie sie die Beantwortung dieser Frage bestmöglich unterstützen können. Sie haben sich mit anderen Projekten zusammengeschlossen, um auch das europäische Thema »Skills for...
Forscherinnen und Forscher aus drei Aachener Fraunhofer-Instituten arbeiten im Fraunhofer-Leistungszentrum »Vernetzte, adaptive Produktion« an der vollständigen Vernetzung von Maschinen und Sensoren, um alle erfassten Produktionsdaten mit intelligenten Algorithmen in Echtzeit auswerten und Prozesse flexibel anpassen zu können. Auf der Hannover Messe Preview am 6. Februar und vom 23. bis 27. April 2018 auf der Hannover Messe zeigen sie, welche Diagnose- und Prognosemöglichkeiten sich damit für die Fertigung anspruchsvoller Produkte für unterschiedliche Branchen ergeben.Eine individuelle Bearbeitung von Bauteilen oder eine Optimierung der Fertigung während des Produktionsprozesses ist heute oftmals gar nicht oder nur sehr eingeschränkt machbar. Genau das aber wollen...
Paradigmenwechsel in Paris: Den Blick für den gesamten Laserprozess öffnen Die neusten Trends und Innovationen bei der Laserbearbeitung von Composites hat das Fraunhofer-Institut für Lasertechnik ILT im März 2018 auf der JEC World Composite Show im Fokus: In Paris demonstrieren die Forscher auf dem Gemeinschaftsstand des Aachener Zentrums für integrativen Leichtbau AZL unter anderem, wie sich Verbundwerkstoffe mit dem Laser fügen, strukturieren, schneiden und bohren lassen.Keine andere Branche hat in der Öffentlichkeit für so viel Aufmerksamkeit für Verbundwerkstoffe gesorgt wie die Automobilindustrie, die neben der Luft- und Raumfahrtindustrie zu den Innovations- und Wachstumstreibern zählt. Nicht nur in diesen Branchen befinden sich Composites inzwischen auf dem...
Herausforderungen der Digitalisierung in der LaserindustrieLaserexperten aus den unterschiedlichsten Branchen treffen sich vom 2. bis zum 4. Mai 2018 auf dem International Laser Technology Congress AKL’18 in Aachen. 77 Laser-Experten aus Forschung und Industrie informieren über neueste Verfahren und Strahlquellen sowie jüngste Entwicklungen und Trends in der Lasertechnik. Technologielieferanten und -abnehmer profitieren von dem Erfahrungsaustausch. Der Veranstalter, das Fraunhofer-Institut für Lasertechnik ILT, rechnet wieder mit über 600 Teilnehmern. Interessenten können unter www.lasercongress.org das Programm einsehen und sich ab sofort zum AKL’18 anmelden.Zum 12. Mal tauschen sich Anwender, Hersteller und Entwickler auf derinternationalen Plattform des AKL -...
Am 14.11.2017 startete in Aachen unter der Federführung des Fraunhofer-Instituts für Lasertechnik ILT das Fraunhofer-Fokusprojekt futureAM. Sechs Projektpartner – die Fraunhofer-Institute ILT, IWS, IWU, IGD und IFAM sowie das LZN Laser Zentrum Nord – haben sich ein klares Ziel gesetzt: In den kommenden drei Jahren wollen sie im engen Schulterschluss die Voraussetzungen für deutliche Technologiesprünge im Bereich Additive Manufacturing mit metallischen Werkstoffen (Metall AM) schaffen.Ein konkretes Ziel des Fokusprojektes ist es, die additive Fertigung von Metallbauteilen signifikant zu beschleunigen und gleichzeitig die Herstellungskosten zu reduzieren. Mit neuartigen Anlagenkonzepten sollen zudem derzeitige Beschränkungen der Baugröße aufgehoben werden. »Die...
Das Additive Manufacturing gewinnt zunehmend an Bedeutung in der industriellen Serienproduktion. Entscheidende Faktoren sind dabei die Skalierbarkeit der Bauraumgröße und die Produktivität entsprechender Anlagen. Wissenschaftler des Fraunhofer-Instituts für Lasertechnik ILT entwickeln vor diesem Hintergrund das Selective Laser Melting (SLM) weiter. So entstand in Aachen eine neue SLM-Laboranlage mit effektiv nutzbarem Bauraum von 1.000 mm x 800 mm x 500 mm, mit der sich große Metallbauteile prozesssicher und schnell fertigen lassen. Ideen und Prozessvideos zum neuen System präsentiert das Fraunhofer ILT auf der formnext 2017.Die erfolgreiche Ausweitung des Additive Manufacturing für die Serienproduktion steht und fällt mit der Skalierbarkeit der Bauraumgröße und...
Das Fraunhofer-Institut für Lasertechnik ILT und die Rapid Shape GmbH entwickeln gemeinsam den harzbasierten 3D-Druck weiter. Das neue »TwoCure«-Verfahren kommt dabei ohne stützende Strukturen aus und ist deutlich effizienter und produktiver als herkömmliche 3D-Druck-Techniken für Kunststoffbauteile. Vom 14. bis zum 17. November präsentieren die Experten des Fraunhofer ILT auf der formnext 2017 in Frankfurt am Main die staatlich geförderte Gemeinschaftsentwicklung, die beim Aufbau der Bauteile das Zusammenspiel von Licht und Kälte nutzt.Eines der bekanntesten 3D-Druck-Verfahren von Kunststoffbauteilen arbeitet, vergleichbar mit der Stereolithographie, mit photolithographischer Belichtung, die das schichtweise Aushärten flüssiger Harze bewirkt. Dieses additive Verfahren...
Ausgezeichnete Führungsqualität, maßgebliche Bereicherung der Laser Community sowie entscheidende Beteiligung am technologischen Fortschritt der Photonik weltweit – dafür steht der »Peter M. Baker Leadership Award« des Laser Institute of America LIA. Im Rahmen des 36. International Congress on Applications of Lasers & Electro-Optics ICALEO vom 22. bis zum 26. Oktober 2017 in Atlanta, USA, erhielt Prof. Poprawe, Leiter des Fraunhofer-Instituts für Lasertechnik ILT, diesen Preis für seinen außerordentlichen Einsatz in der internationalen Laserbranche.Der ehemalige LIA-Präsident Lin Li verlieh Prof. Reinhart Poprawe am 25. Oktober 2017 vor mehr als 320 Teilnehmern des ICALEO Kongresses den »Peter M. Baker Leadership Award«. Dieser wurde 2016 erstmalig vergeben und...
Im Blut zirkulierende Biomoleküle und Zellen sind Träger diagnostischer Information, deren Analyse hochwirksame, individuelle Therapien ermöglichen. Um diese Information zu erschließen, haben Wissenschaftler des Fraunhofer-Instituts für Lasertechnik ILT ein Mikrochip-basiertes Diagnosegerät entwickelt: Der »AnaLighter« analysiert und sortiert klinisch relevante Biomoleküle und Zellen in einer Blutprobe mit Licht. Dadurch können Frühdiagnosen beispielsweise von Tumor- sowie Herz-Kreislauf-Erkrankungen gestellt und patientenindividuelle Therapien hoher Wirksamkeit eingeleitet werden. Experten des Fraunhofer ILT stellen diese Technologie vom 13. bis 16. November auf der COMPAMED 2017 in Düsseldorf vor.Der »AnaLighter« ist ein kompaktes Diagnosegerät zum Sortieren von Zellen...
Eine Neuheit im Bereich Additive Manufacturing ist auf der formnext vom 14. bis zum 17. November 2017 in Frankfurt am Main zu sehen: Das Fraunhofer-Institut für Lasertechnik ILT aus Aachen präsentiert eine aktuelle Entwicklung zum Selective Laser Melting von Kupferwerkstoffen. Diese soll in Zukunft die wirtschaftliche, additive Fertigung von Bauteilen aus reinem, hochleitfähigem Kupfer ermöglichen.Das Selective Laser Melting (SLM), auch bekannt als Laserstrahlschmelzen oder Laser-Powder Bed Fusion (L-PBF), hat sich als additives pulverbettbasiertes Fertigungsverfahren bereits in unterschiedlichen Branchen wie Medizintechnik, Turbomaschinenbau, Luft- und Raumfahrt oder dem Automobilbau bewährt. Aktuell lassen sich damit in erster Linie Stähle, Titan- und Aluminiumlegierungen...
Ab September 2017 ist der Einsatz von Korrosions- und Verschleißschutz-Beschichtungen auf Basis von Chrom(VI) in der EU nur noch unter strengen Auflagen erlaubt. Insbesondere Hersteller von stark beanspruchten Bauteilen aus Metall, zu denen auch das niederländische Unternehmen IHC Vremac Cylinders B.V. aus Apeldoorn zählt, sind hiervon betroffen. Die oft meterlangen Hydraulikzylinder des Unternehmens müssen dem jahrelangen Einsatz in der rauen Meeresumgebung standhalten. Der Hersteller setzt deswegen auf eine preisgekrönte Alternative zum sogenannten Hartverchromen und beschichtet seine Komponenten als weltweit erstes Unternehmen mit dem EHLA-Verfahren des Fraunhofer-Instituts für Lasertechnik ILT aus Aachen.Wegen der drohenden Zulassungsbeschränkung von...
Nicht mehr verwendete Elektronikgeräte automatisiert zerlegen und wertvolle Rohstoffe zurückgewinnen – ein wesentlicher Aspekt des Zukunftsthemas Urban Mining. Mit dem EU-Projekt »ADIR – Next generation urban mining – Automated disassembly, separation and recovery of valuable materials from electronic equipment« nimmt die Fraunhofer-Gesellschaft hierbei international eine Vorreiterrolle ein. Neun Projektpartner aus vier Ländern erforschen in diesem Vorhaben bis 2019, wie strategisch bedeutende Wertstoffe aus alten Mobiltelefonen und Leiterplatten zurückgewonnen und weiterverwendet werden können. Das Fraunhofer-Institut für Lasertechnik ILT in Aachen koordiniert das Projekt, das im Rahmen des Horizon-2020-Programms durch die Europäische Union gefördert wird.Beim...
Vom 26. bis 29. Juni traf sich in diesem Jahr wieder die Laser-Community zur LASER World of PHOTONICS in München. Mit dabei war das Fraunhofer-Institut für Lasertechnik ILT mit über 50 Exponaten aus den verschiedenen Bereichen der angewandten Lasertechnik und Strahlquellenentwicklung: Von Dioden- und Faserlasern über neue Messtechnik bis hin zu kompletten Maschinen für additive Verfahren oder gar Lasersysteme für den Weltraum reichte das Spektrum in diesem Jahr.Die Eröffnung der LASER-Messe ist für gewöhnlich ein Anlass, um auf neue Trends aufmerksam zu machen. In diesem Jahr sprach Peter Leibinger von der TRUMPF-Gruppe über Chancen, welche die Quantentechnologie für die Laserbranche bietet. Noch stehen dabei Forschungsprogramme von Bundesministerien und EU im...
Diamanten sind nicht nur »a Girl‘s Best Friend«, künstliche Diamanten sind auch als Material für Laseroptiken attraktiv: Mit ihrer ungewöhnlich hohen Brechzahl und der exzellenten Wärmeleitung erlauben sie zehnmal leichtere Laseroptiken. Faserlaser im kW-Bereich könnten damit deutlich flexibler agieren. Drei Fraunhofer-Institute haben in den letzten Jahren die Herstellung und Bearbeitung der Diamantlinsen optimiert, jetzt ist die erste Schneidoptik mit diesen Linsen im Test. Diamanten zeigen einige verblüffende Eigenschaften: Zum Beispiel liegt ihre Brechzahl bei 2,4. Das ist extrem hoch und ermöglicht viel dünnere Optiken. Die Wärmeleitfähigkeit beträgt 2000 W/m*K und ist damit mehr als 1400-mal höher als bei normalem Glas. Zusammen mit der hohen Zerstörschwelle machen...
Hitzewellen in der Arktis, längere Vegetationsperioden in Europa, schwere Überschwemmungen in Westafrika – mit Hilfe des deutsch-französischen Satelliten MERLIN wollen Wissenschaftler ab 2021 die Emissionen des Treibhausgases Methan auf der Erde erforschen. Möglich macht das ein neues robustes Lasersystem des Fraunhofer-Instituts für Lasertechnologie ILT in Aachen, das eine bisher unerreichte Messgenauigkeit erzielt. Methan entsteht unter anderem bei Fäulnisprozessen. Es ist 25-mal wirksamer als das klimaschädliche Kohlendioxid, kommt in der Erdatmosphäre aber lange nicht so häufig vor – bisher. Denn seit einigen Jahren steigt die Methan-Konzentration. Um den Ursachen auf den Grund zu gehen, ist es wichtig zu messen, wo und in welcher Menge Methan in die Erdatmosphäre abgegeben...
»Der Laser ist eine Lösung auf der Suche nach einem Problem« sagte Ted Maiman 1964. Heute ist der Laser für viele Probleme die beste Lösung. Auf der LASER World of PHOTONICS 2017 in München zeigt das Fraunhofer-Institut für Lasertechnik ILT, wie es mit der passenden Prozesstechnik effiziente Laseranwendungen in vielen Bereichen ermöglicht und so auch den Einstieg in die Digital Photonic Production des 21. Jahrhunderts vorantreibt.In den letzten Jahrzehnten haben immer wieder neue Strahlquellen die Laser-Community überrascht: Scheiben-, Faser- und Diodenlaser haben den Sprung in die industrielle Materialbearbeitung geschafft, sogar die Ultrakurzpulslaser sind dort angekommen. »Bei den leistungsstärksten Lasern geht es jetzt darum, wie wir die vielen PS auf die Straße...
Am 26. und 27. April trafen sich 150 Experten aus Forschung und Industrie zum 4. UKP-Workshop: Ultrafast Laser Technology in Aachen. Die industrielle Anwendung ultrakurzer Laserpulse stand auch dieses Mal im Mittelpunkt des Workshops, organisiert vom Fraunhofer-Institut für Lasertechnik ILT. Aufsehen erregten allerdings die Grundlagenforscher, die mit relativ einfachen Formeln zeigten, dass die oft beschworene »Cold Ablation« der Piko- und Femtosekundenlaser bei unsachgemäßer Parameter- und Systemauswahl bei höheren Leistungen ganz und gar nicht kalt ist.Ultrakurze Laserpulse haben enorme Vorteile: Ihr Abtrag ist bis in den Sub-Mikrometer­bereich präzise, das abgetragene Material verdampft sofort und es gibt weder Schmelze noch Spritzer. Das macht sie für viele...
Methan wird als Klimagas noch nicht so viel diskutiert wie Kohlendioxid, bei der Erderwärmung ist es aber pro Molekül 25-mal wirksamer. Kohlendioxid kommt jedoch in der Atmosphäre etwa 200-mal häufiger vor und ist damit absolut wirksamer. Seit 2007 steigt die Methankonzentration in der Atmosphäre schnell an, ohne dass die Ursachen für das Phänomen wirklich klar wären. Vor dieser Kulisse wurde 2010 das deutsch-französische MERLIN-Projekt beschlossen. Der Kleinsatellit MERLIN (Methane Remote Sensing LIDAR-Mission) soll 2021 starten und das Methan in der Erdatmosphäre kartieren. Die Wissenschaftler wollen so verstehen, in welchen Regionen Methan in die Atmosphäre eingebracht wird und wo es abgebaut wird. Kernstück des Satelliten ist ein Licht-Radar (LIDAR), das...
Gerade mal doppelt so dick wie ein typisches Haar, rund 100 µm, fallen die transparenten, kratzfesten und zugleich formbaren Keramikschichten der Zukunft aus, die als Schutz für tragbare Elektronik dienen sollen. Die zu ihrer Herstellung nötigen Verfahren und Prozessketten entstehen seit März 2017 unter der Projektleitung des Fraunhofer-Instituts für Lasertechnik ILT im dreijährigen Forschungsprojekt CeGlaFlex. Der Einsatz von mobiler Elektronik, sei es ein Handy, Tablet oder Blutdruckmessgerät, steht und fällt mit der Qualität der Touch-Screen-Displays. Sie sollen nicht nur kratzfest, bruchsicher und chemisch beständig, sondern wegen des Trends zu individuell geformten smarten Endgeräten auch gut formbar sein. Doch das stellt die Hersteller vor...
Mit einem 500 Watt-Laser Schmutz von Oberflächen wegsprengen, im ICE bei über 280 km/h mit einem 3D-Drucker Flaschenhalter ausdrucken oder einem Industrielaser zuschauen, wie er ganze Metallbauteile in einem Pulverbett aufbaut - das alles gibt es nur auf der Photonik-Akademie. Ende März schauten in Aachen sechs Tage lang 30 ausgewählte MINT-Studierende aus ganz Deutschland, Österreich und der Schweiz in die Labore von Fraunhofer-Instituten und hinter die Kulissen von führenden Laserunternehmen. Gastgeber der gemeinsamen Akademie des Bundesforschungsministeriums und der deutschen Photonik-Branche war in diesem Jahr der Forschungscampus Digital Photonic Production (DPP) in Aachen.Unter dem Motto „Wir suchen die Hellsten für die Produktion von morgen“ lernten die...
Laserverfahren für die Mikrostrukturierung dünner Schichten zeigt dasFraunhofer-Institut für Lasertechnik ILT auf der Fachmesse für gedruckte Elektronik LOPEC in München vom 29. bis zum 30. März 2017. Innovative Lösungen für die Anwendungsbereiche Photovoltaik und Dünnschichttechnologie werden auf dem Gemeinschaftsstand 405 des COPT.NRW in Halle B0 präsentiert.Strukturgrößen kleiner als 10 µm, Geschwindigkeiten mit Flächenraten von einigen mm2/min und die Anwendbarkeit bis in den m2-Bereich:Die Anforderungen an eine konkurrenzfähige Produktion organischer Elektronik sind hoch. Die Wissenschaftler des Fraunhofer ILT erforschen laserbasierte Prozesse für die flexible Mikrostrukturierung von dünnen Schichten, mit denen sich komplexe Strukturen bei hohen Flächenraten erzeugen...
Laser mit ultrakurzen Pulsen, sogenannte UKP-Laser, gelten seit einigen Jahren als äußerst vielversprechend für die Mikromaterialbearbeitung: Unabhängig vom Material können sie hochpräzise bis in den Mikrometerbereich abtragen. Oftmals lässt für die industrielle Anwendung nur die Geschwindigkeit noch zu wünschen übrig. Bislang versucht man diesen Zielkonflikt mit mehr Laserleistung, schnelleren Scannern oder einer Aufteilung des Laserstrahls in mehrere Teilstrahlen zu lösen. Ein neues Konsortium aus Forschung und Industrie geht einen anderen Weg: Die Partner entwickeln eine Lasermaschine, die nur für die allerfeinsten Teile den exakten UKP-Laser nutzt. Den Rest erledigt zuvor ein produktiver Nanosekundenlaser. Neue Lasermaschine für die Automobilbranche Beim...
Wenn die LASER CHINA am 14. März in Shanghai ihre Tore öffnet, werden neue Rekorde erwartet: Die Messegesellschaft rechnet mit etwa 850 Ausstellern und Besucherzahlen deutlich über 45.000. Damit zählen die Messe und die angeschlossenen Fachtagungen zu den größten Veranstaltungen der Photonik-Branche weltweit.   Wendeloptik für feines Bohren und Schneiden   Lange Zeit waren die Strahlquellen der limitierende Faktor bei der Einführung der Ultrakurzpulslaser in die industrielle Massenfertigung. Das hat sich geändert und mit den neuen stabilen Strahlquellen wird zunehmend auch innovative Prozesstechnik entwickelt. Dazu zählt auch eine neue Wendeloptik vom Fraunhofer ILT in Aachen. Kernstück ist ein Dove-Prisma, das mit bis zu 10.000 Umdrehungen pro...
Pressemitteilung Fraunhofer ILTDas Fraunhofer-Institut für Lasertechnik ILT entwickelt satellitengestützte Laserstrahlquellen für die Klimaforschung. Das Projekt »ALISE« (Diode-pumped Alexandrite Laser Instrument for next generation Satellite-based Earth observation) startete im August 2016. Bis zum Abschluss im Juli 2018 werden in Zusammenarbeit mit dem Leibniz-Institut für Atmosphärenphysik (IAP) und Airbus Defence & Space die technische Machbarkeit und die Einsatzmöglichkeiten eines neuartigen Lasersystems zur satellitengestützten Beobachtung des Weltklimas untersucht.Der Kampf gegen den globalen Klimawandel stellt eine der größten Herausforderungen der kommenden Jahrzehnte dar. Um wirksame Maßnahmen gegen die voranschreitende Erderwärmung zu entwickeln, sind Klimamodelle...
Mit Wirkung zum 1. August 2016 folgte Univ.-Prof. Dr.-Ing. Dipl. Wirt.-Ing. Johannes Henrich Schleifenbaum dem Ruf auf den neu eingerichteten Lehrstuhl »Digital Additive Production DAP« der Fakultät für Maschinenwesen an der RWTH Aachen University. Zudem übernahm er zum 1. November 2016 die Leitung des Kompetenzfeldes »Generative Verfahren und funktionale Schichten« am Fraunhofer-Institut für Lasertechnik ILT in Aachen. © Foto Schleifenbaum Bild: »Im Bereich Additive...
Laser mit ultrakurzen Pulsen (UKP) bis hinunter in den Femtosekunden-Bereich sind in den letzten Jahren industriereif geworden. So manche Anwendung könnten sie mit der viel beschworenen »kalten Ablation« voranbringen – wenn sie denn mehr Durchsatz erreichen würden. Auf dem »4. UKP-Workshop – Ultrafast Laser Technology« im April 2017 in Aachen wird eine neue Generation Prozesstechnik diskutiert, die genau dort ansetzt.Schon in den Neunziger Jahren verglichen Wissenschaftler die Materialbearbeitung mit Nano-, Piko- und Femtosekundenpulsen. Das Ergebnis war überraschend: Material wird mit den ultrakurzen Pulsen so schnell verdampft, dass kaum Wärme im Werkstück bleibt. Dabei sind die Oberflächen besonders glatt, die Schnitte äußerst präzise und der Prozess kaum...
Die optische Prozessanalytik misst chemische und physikalische Eigenschaften berührungslos und schnell, liefert eine hohe Informationsdichte, kommt ohne Probenahme aus, lässt sich enorm verkleinern und kann einfach in bestehende Prozesslinien integriert werden. Ein Konsortium unter der Leitung des Aachener Fraunhofer-Instituts für Lasertechnik ILT in Kooperation mit der BAM und der RWTH Aachen hat nun die Zukunftsperspektiven der optischen Prozessanalytik analysiert. Im Mittelpunkt der neuen Studie »Inline-Prozessanalytik mit Licht –InLight« stehen eine Technologie-Roadmap und ein detailliertes Whitepaper, das Anfang 2017 einer breiten Öffentlichkeit vorgestellt wird....
Zur Verbesserung des Heilungsprozesses nach Operationen in der Mund-, Kiefer-, Gesichts- und Oralchirurgie forscht ein deutsches Konsortium unter der Leitung des Fraunhofer-Instituts für Lasertechnik ILT an einem lasergestützten Wundverschluss. Hauptziel ist die Bereitstellung eines temperaturgeregelten Lasers für medizinische Anwendungen und die Entwicklung eines faseroptischen Handstücks zur Applikation der Laserstrahlung bei gleichzeitiger Erfassung der Gewebetemperatur. Auf der diesjährigen COMPAMED vom 14. -17. November präsentierten unsere Experten die bisherigen Forschungsergebnisse.(Bild:Strahlungscharakteristik eines Faserbündels für die Lasertherapie mit optischer Diagnostik. © Foto Fraunhofer ILT, Aachen)Bislang mussten orale Wunden und Defekte ab einer...
formnext 2016: Low Cost SLM-Anlage mit Herstellungskosten von unter 20.000 €Die FH Aachen und das Fraunhofer-Institut für Lasertechnik ILT stellen erstmalig auf der formnext in Frankfurt am Main vom 15. bis 18. November 2016 eine neue Low Cost SLM-Anlage vor. Die Gemeinschaftsentwicklung mit dem GoetheLab der Fachhochschule Aachen ist vor allem für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) gedacht, für die eine kommerziell verfügbare, teure Anlagentechnik für das Laserstrahlschmelzen wegen der hohen Investitionen noch nicht wirtschaftlich ausgelastet werden kann....

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